#105 Keine Sprechblasen

Shownotes

Keine Sprechblasen – was das wohl zu bedeuten hat? Hoffentlich ja nichts Unheilvolles! Die neue Folge wird aufschlussreich. Viel Spaß beim Hören!

Einsendungen, Fragen und Anregungen bitte an sprechblasen@peggys.agency

Für Kooperationsanfragen wenden Sie sich bitte an Julia Sobieszek, Peggys Agency julia@peggys.agency

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00:00:00: Der Hundertfünfte ist der letzte.

00:00:01: Hundertfünfe ist eine gute Zahl, um aufzuhören.

00:00:05: Wäre er jetzt Hundertfünf?

00:00:06: Jetzt ist Hundertfünf.

00:00:08: Hundertfünf war auch den Nummer in Graz, meine Hausnummer.

00:00:12: Hundertfünf, so viele Häuser ab zehn Graz gehabt?

00:00:15: Ja.

00:00:16: Ja, danke, danke, das wird auf dich zurück, weil du guckst aus Wimsberg, Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz-Hartz.

00:00:46: Also hat es vielleicht einen Bezug, dass es ein Hundertfünf ist, das letzte Haus und das Hundertfünf ist der letzte Podcast.

00:00:52: Cool.

00:00:52: Naja, vielleicht fragen wir dann, ich schalte jetzt da mal ein zur Sicherheit.

00:00:57: Könnt man machen.

00:00:59: Ui.

00:01:01: Also irgendwie, doch es geht schon, es geht schon länger als wir gaben.

00:01:08: Hast du hinterhältiger Zeit für mich?

00:01:16: ist schon wieder illegal ein Knopf gedeckt.

00:01:19: Du dürftest nie am berühmten roten Telefonknopf sitzen, weil du würdest einfach, weil es geht

00:01:24: drücken.

00:01:24: Aber nicht nur ich nicht.

00:01:26: Du dürften einige, glaube ich, die aktuell dort sitzen, nicht dort sitzen.

00:01:29: Ja, da hast du auch wieder vollkommen recht.

00:01:31: Man sollte überhaupt, man sollte überhaupt so, wenn das ging, so wie, so wie beamen, ja, dass man jemanden einfach wegbiemt.

00:01:41: Ja.

00:01:42: Dass man sagt, leider Gottes tut mir leid, so wie sie sich aufführen können, sie weggebiemt.

00:01:45: Da gab es so eine gute Werbung, wo die Frau den Mann wegwischt.

00:01:54: Echt?

00:01:55: Mit einem Fetzen, was das war, so ein Putzmittelwerbung oder was.

00:01:58: Und da kam sie den Mann wegwischt?

00:01:59: Ja, sie hatten einfach wegwischt.

00:02:01: Und ich fand das eigentlich total spannend, dass so was gehen würde.

00:02:07: Aus der Sicht der Frau Super, aus der Sicht unserer aktuellen politischen Schwanzträger.

00:02:12: Was sie jetzt eigentlich, es werden ja mittlerweile Länder weggewischt.

00:02:17: Offensichtlich.

00:02:19: Also auf jeden Fall muss ich dich in Deutschland belaufen.

00:02:22: Mittlerweile zwei Minuten, zweiundzwanzig.

00:02:24: Gott!

00:02:25: Ah, guten Abend.

00:02:26: Jetzt war das ein sechserguten Abend.

00:02:27: Das war das ein sechserzwanzig gelandet.

00:02:30: Dann willkommen auf unserem Podcast Nummer Hundertfünf.

00:02:35: Sehr verehrten Damen und Herren und alle anderen,

00:02:40: die sich angesprochen fühlen.

00:02:41: Die sich angesprochen fühlen.

00:02:43: Huy!

00:02:43: Ich mache Rennen schon so lange.

00:02:45: Ah, heute, du hast mir was Interessantes erzählt, also können wir vielleicht gleich... Weil, wir haben ja jetzt gesagt, das ist unser hundertfünfter Podcast.

00:02:53: Und vielleicht, vielleicht, man muss ja sich auch schon während es noch wunderschön ist, überlegen, wie lange macht man etwas, oder?

00:03:00: Du hast vollkommen recht.

00:03:02: Du denkst an Frühpension?

00:03:04: Ich denke an die podcastische Frühpension.

00:03:07: Nein, aber vielleicht muss man überlegen, es gibt so viele Podcasts, ja?

00:03:11: Ja.

00:03:11: Ich meine, das ist jetzt gar nicht wehleitig oder so, sondern man muss sagen, aha.

00:03:16: Machen wir zweihundert insgesamt.

00:03:17: Machen wir tausend, zweihundert.

00:03:20: Machen wir hundertfünf.

00:03:21: Machen wir rück.

00:03:22: Wobei ich in der Meinung bin, dass es wahnsinnig gut ist, miteinander zu reden.

00:03:26: Also das reden ist ja, wenn das aufhört.

00:03:29: Und da klingst du genau, da klingst du genau in das rein, was ich da gelesen habe.

00:03:34: Es wurde in den sechziger Jahren Experiment gemacht mit einigen freiwilligen Personen, die sich achtundvierzig Stunden lang in absolute Dunkelheit.

00:03:45: Sternließen.

00:03:47: Absoluter Dunkelheit.

00:03:49: Absoluter Dunkelheit.

00:03:51: Stille wahrscheinlich.

00:03:52: Achtundvierzig Stunden.

00:03:54: Stille und Dunkelheit.

00:03:55: Und nach vierundzwanzig Stunden sind, also früher schon, aber nach vierundzwanzig Stunden sind die meisten von denen absolut zusammengebrochen, bis hin zum Verstandesverlust.

00:04:08: Nach vierundzwanzig Stunden?

00:04:10: Ja.

00:04:11: Wenn gar nichts passiert dazwischen.

00:04:14: Und es gab aber einen Mann, der durchgehalten hat.

00:04:19: Also irgendwann haben die begonnen zu schreien und zu flehen und wirklich durchzudrehen und einer ist aber durchgehend ruhig geblieben.

00:04:29: Was haben die auch gedacht?

00:04:30: Und viele haben gedacht, er ist Mönch oder ein Meditations-Chini oder was auch immer, bis man darauf gekommen ist, er hat eigentlich überhaupt nichts Außergewöhnliches gemacht und offensichtlich das einzige, was man in so einer Situation machen sollte, nämlich er hat die ganze Zeit gesprochen.

00:04:46: Da hat er immer mit sich gesprochen, hat er immer gesagt, hier ist das Dunkel, hier ist eine Tür, ich berühre jetzt die Tür, hat auch immer irgendwie quasi das was er tut und so.

00:04:59: Die war nicht gemeinsam eingesperrt?

00:05:01: Nein,

00:05:02: einzeln.

00:05:04: Boah, na gut, das ist natürlich, ach so.

00:05:09: Und er hat zu sich geredet.

00:05:11: Er hat immer geredet und hat quasi alles einzelnen, jeden einzelnen Satz, jede einzelne Wahrnehmung, also Wahrnehmung, was er halt tut oder was da da ist eine Tür oder auch ich habe Angst, er hat das einfach alles benannt.

00:05:24: Und durch das Benennen dieser Situationen oder auch deines Gefühls, das du hast, auch wenn du Panik hast oder Schlesst hast, beginnt das Gehirn quasi sich wieder zu normalisieren.

00:05:34: Wenn du das aber nicht machst, dreht auch das Gehirn durch und geht in absolutem Panik zustande.

00:05:40: Ist aber doch interessant.

00:05:42: Es reicht also nicht, das zu denken, sondern du musst es aussprechen.

00:05:47: Wahrscheinlich geht es auch darum, dass du es auch hörst.

00:05:49: Was du es hörst.

00:05:50: Das heißt, dieser berühmte Satz, woher soll ich wissen, was?

00:05:55: ich denke, bevor ich herhör, was ich sage, ist gar nicht sehr klug.

00:05:59: Absolut.

00:06:01: Der ist nicht nur lustig, weil der Urheber ist.

00:06:06: Sondern der ist auch wahnsinnig klug.

00:06:08: Das hat aber doch mit dem was wir zu tun, zu tun.

00:06:11: Weil wir hören ja, oft als bei uns hören und hören sagen, Sie können so gut einschlafen in der Stille, begleiten wir sie dann durch die Stille und durch die Dunkelheit.

00:06:22: Und vor allem ist es auch bei diesen ganzen Hochdruckberufen wie Feuerwehr, Kirurgen und so weiter.

00:06:29: Kannst du das auch beobachten?

00:06:30: Das wurde dann quasi wirklich State of the Art.

00:06:32: Also das lernt man auch in diesen Berufen, dass du sagst zum Beispiel, oder auch Polizisten, Weger oder so, Rücke vor oder Schnitt folgt oder solche Sachen.

00:06:43: Das sind ganz klare Sachen, dass man quasi den Hochdruck und diese hohe Konzentration aber auch die Angst vielleicht vor bestimmten Situationen rausnimmt, indem man sagt, was jetzt folgt und was jetzt getan wird.

00:06:57: Was ist ein super riesengroßes Feld?

00:07:00: Das kann ich mir total vorstellen, dass das diese Hochkonzentrationsrisiko berufe, dass die sich damit auf der Spur halten.

00:07:06: Aber auch wenn meine Oma zum Beispiel, meine Oma, egal ob es allein war oder unter Menschen, selbstgespräche geführt.

00:07:13: Ja.

00:07:14: Aber jetzt keine Sachen, wie ich habe Angst, ich beruhige mich, sondern... Jetzt muss ich noch die Bokkepschen-Suppen machen.

00:07:19: Ja, das gibt es natürlich auch.

00:07:21: Jetzt geht

00:07:21: es, aha.

00:07:22: Aber

00:07:22: das hilft sicher auch gegen Einsamkeit.

00:07:27: Das macht mich auch in Gesellschaft

00:07:29: gemacht.

00:07:29: Die hat auch Selbstgespräche, die hat im Satz mit ihr geredet.

00:07:34: Also ich hätte zum Beispiel gesagt, Halli magst du noch ein paar Kürbsensuppe?

00:07:37: Und das gesagt, ja, na gut, na dann geht's in die Küche.

00:07:41: Also sie hat einfach mit einer, mit sich weiter geredet.

00:07:44: Ja,

00:07:44: sie hat quasi den Untertext weiter ausgesprochen, würden wir Schauspieler sagen.

00:07:48: Also weißt du was unser Thema, unser Podcast heißt?

00:07:51: ja, Entschuldige, wenn ich unterbreche, unser Podcast

00:07:52: heißt ja

00:07:53: Sprechblasen, heißt er ja.

00:07:55: Ja.

00:07:56: Und Sprechblasen ist ja das, was der gemacht hat in der Dunkelheit.

00:07:59: Er hat Sprechblasen.

00:08:00: Da stell ich es mir bitte vor.

00:08:02: Und dann können wir nennen, wir können ihn ja nennen, unseren Podcast, unseren heutigen.

00:08:08: Keine Sprechblasen.

00:08:09: You name it.

00:08:10: Keine Sprechblasen.

00:08:12: Handel den Five.

00:08:13: Keine Sprechblasen.

00:08:14: Perfekt.

00:08:16: So können wir einfach auch mal über den Titel reden, den wir da gefunden haben.

00:08:20: Monatelangen Ringen.

00:08:23: Und meinen guten Titel haben wir quasi keine Sprechblasen oder Sprechblasen gefunden.

00:08:28: Ja, weil es ist ja so, Seifenblasen sind ja vergänglich.

00:08:32: Aber wir brauchen sie so sehr.

00:08:34: Es tut uns so gut, Seifenblasen anzuschauen.

00:08:36: Das ist so schön, oder?

00:08:38: Wir brauchen sie so sehr, ist sehr lustig.

00:08:41: Ja, na, ich find schon, also gut, mit Kindern ist das anders als Seifenblasen.

00:08:45: Ja, aber es stimmt, man freut sich über Seifenblasen.

00:08:47: freut man sich, ja.

00:08:48: Ich kenn niemanden, der schlecht über Seifenblasen redet, weil Seifenblasen sind nackiger.

00:08:52: Außer

00:08:52: als Kind, wenn du es ins Auge bekommen hast.

00:08:55: Haha, ja, derpert sich die Seifenblase.

00:08:58: Ja, und vielleicht... Hast du das

00:08:59: selber gemacht?

00:09:01: Auch selber gepanscht, ja.

00:09:03: Hat das funktioniert?

00:09:03: Bei mir ist es nie funktioniert.

00:09:05: Mehr

00:09:05: oder weniger schon, wenn man die richtige Mischung hat, der aber bis dorthin hat, wurde mir dann schon das Geschirrspielmittel... auf der Hand genommen, damit nicht alles dreckig ist.

00:09:13: Aber wenn es mit Seifen, mit Lauge, alles probiert, das schon, ja.

00:09:18: Da gibt es ja so lässige Seifenblasen, jetzt schon so riesige, ganz kleine, ganz viele kleine, ausgewohnten Seifenblasenautomaten, gibt es natürlich mit Batterie schon.

00:09:28: Sagen

00:09:30: wir mal, apropos Seifenblasenautomaten, warst du brav mit den Geschenken für deine Kinder zu Weihnachten und hast du dich zumindest in dieser eines Einbauung gehalten oder auch nicht?

00:09:40: dass wir nicht online das kaufen.

00:09:42: Oder hast du das eh schon zugegeben, letztes Mal?

00:09:48: Die Verbindung ist gerade schlecht, gell?

00:09:49: Es ist ganz schlecht, ich habe jetzt die Frage, ich habe jetzt nur gehört, ich wünsche dir auch nachhinein noch einmal voll Weihnachten.

00:09:59: Wie soll man sagen, eins meiner Prinzipien ist ja, eine gewisse Prinzipienlosigkeit an den Tag zu legen und ich will es dir nicht... Gestehen so, weil du bist ja in Kärnten und ich bin in Wien.

00:10:13: Ich würde sehr gerne direkt sagen, wenn ich kniehe.

00:10:17: Wir können versprechen, dass unser nächster Podcast wieder live gemacht wird, also miteinander in einem Raum und damit auch uns gleich entschuldigen für eventuelle Tonqualitätsfurchtbar Verluste, weil der Herr Jagsch das einfach, obwohl er so ein Freakies nicht drauf hat, dass auch quasi über diese Software gut hinzubekommen und deswegen gibt es immer wieder Doppelungen.

00:10:40: Ich bin leiser gewesen letztes Mal, das hat sich da auch ein... Ja, dann irgendwie hat geschrieben und gesagt, kein Hörsterz passt perfekt zum Podcast, weil man mich eigentlich kaum gehört.

00:10:53: Oh, bitte, um Entschuldigung.

00:10:54: Dabei wäre es so toll gewesen, was da Ali gesagt hat.

00:10:56: An den Herren ein großes, großes, großes Meerkulper, Nostradulper, weil eigentlich hätte man dir mehr zuhören müssen, weil ich kann mich erinnern, das war sehr ergiebig, was du gesagt hast.

00:11:09: Und der Anderem hast du ihm gesagt, wir sollen auf jeden Fall schauen, dass wir, das sagen wir immer wieder, nix online kaufen.

00:11:16: Ich habe mich nicht durchgehend... Also ich schaue, wer ist frei vom Fehl an der Werke, den ersten Stein, verstehst

00:11:23: du?

00:11:23: Werft du das erste Amazon-Paket?

00:11:25: Ich bin

00:11:25: eine schwache, schwache Seele.

00:11:28: Hast du es geschafft?

00:11:30: Ich habe tatsächlich online nix gekauft.

00:11:34: Ich habe aber ein Auto, aber das hat darüber einmal schon geredet.

00:11:36: Ja.

00:11:36: Das ist auch immer geredet, das hat diesen Fass auch ziemlich gänzlich gebrauchen.

00:11:40: Fahr aber lustigerweise ganz wenig damit.

00:11:42: Es steht tatsächlich so wie die Vorringen auch viel in der Stadt herum.

00:11:47: Und es war eine sicher nicht hundertprozentig gescheite Investition.

00:11:54: Ja, ich glaube, dass auch das Wort Verkauf bereits langsam irgendwo im Sand sich bildet, irgendwo in der Karibik bildet sich das Wort Verkauf.

00:12:05: Vielleicht wollte ich immer ein Geschäftsmann werden wie mein Vater und das ist eine Art, quasi dieses Trauma irgendwie zu bewältigen, mit großen Verlusten immer solche idiotischen Dinge zu tun.

00:12:17: Vielleicht ist das das.

00:12:20: Das ist aber eigentlich der Beweis dafür, dass ich ein sehr schlechter Geschäftsmann wäre.

00:12:23: Vielleicht

00:12:24: war es doch richtig, dass ich ein bisschen in die Unterhaltungsbranche hineingeschnuppert

00:12:28: habe.

00:12:29: Ja, das ist sicherer für dich als wenn du ins Gold gegangen wirst.

00:12:36: Keine Sprechblasen.

00:12:38: Fünfter erster, hundertfünfter Podcast.

00:12:43: Keine Sprechblassen.

00:12:44: Darf ich noch einmal auf das zurückkommen, was du vorher gesagt hast?

00:12:46: Ich

00:12:46: möchte dich darum bieten sogar.

00:12:47: Sprechen ist nämlich ja was ein total essentielles.

00:12:51: Es ist ja so, was ich interessant finde, ist, dass das mit, dass der Mann das gemacht hat, weil normalerweise sagt man immer, die Männer reden nichts und die Frauen sagen jetzt gern diesen Satz, Klischee, Klischee, lass uns drüber reden.

00:13:02: Ja.

00:13:03: Und die Männer sagen, eure ist alles gesagt.

00:13:06: Es gibt ja das Klischee der männlichen Sprachlosigkeit, der emotionale Sprachlosigkeit.

00:13:09: Aber ich

00:13:10: glaube tatsächlich, dass es ein Klischee ist, weil ich kenne wahnsinnig viele Männer, die auch nicht viel quatschen.

00:13:17: Anwesende, ausgenommen.

00:13:19: Ja, okay.

00:13:20: Es gibt wirklich die Ungefragt immer wieder zu allem und zu jedem Thema.

00:13:25: Wir sind ja auch nicht gefragt, aber wir fragen zu wenigstens gegenseitig.

00:13:29: Insofern können wir sagen, dass wir gefragt sind.

00:13:31: Aber zu jedem Thema den Senf dazu geben.

00:13:34: oder denken wir mal.

00:13:35: Also ich mag zum Beispiel gar nicht in so Situationen, wo viele Menschen zusammen sind wie im Zug, wo mehrere Menschen zusammen sind.

00:13:44: Ich kann es nicht haben, dass Menschen dann so reden miteinander oder vor allem so laut reden miteinander, als ob sie dort ganz allein wären.

00:13:52: Und ich sehe nicht, ich kann es wirklich nicht nachvollziehen.

00:13:56: Warum sehen die Menschen nicht, dass da noch andere sind?

00:13:59: Warum kriegen die das nicht mit?

00:14:04: Das ist ein Soziophenomen, dass ich glaube ich durch alle Länder, alle Schichten, alle durchziebe, dass die Leute das nicht checken.

00:14:11: Das ist total komisch.

00:14:13: Ich habe Zugerfahrungen immer wieder mit Leuten telefonieren.

00:14:16: Ich habe letztmal bei einer Frau, die die Sprache nicht verstanden hat.

00:14:19: Sie hat leise bekommen.

00:14:22: Das war eine asiatische Sprache.

00:14:25: Die hat leise bekommen und wurde immer lauter.

00:14:28: Und am Ende wollte ich schon hingen und sagen, wenn es so laut drehen braucht uns kein Telefon, weil das fährt man eh in Asien.

00:14:35: Die hat hineingeschrien in das Telefon.

00:14:40: Ich bin auch vorbei gegangen auf die Toilette und habe so geschaut, so dieses Schaut.

00:14:44: Die hat das gar nicht registriert, dass da andere Menschen sind im Zug.

00:14:47: Aber wie komme ich dazu, dass ich ein Problem habe damit oder ein schlechtes Gewissen auf hinzugehen und ihnen zu sagen, können Sie bitte zumindest so miteinander reden oder so telefonieren, dass die anderen Menschen auch ihre Sachen machen können und die Telefonen haben.

00:15:01: Die Telefonen haben einen lautstärken Verstärker eingebaut.

00:15:04: Ja, das machen Sie auch noch.

00:15:06: Sie machen ja zum Teil, tun Sie auch laut hören.

00:15:09: Und der ist dann auch noch, das war bei

00:15:11: der

00:15:12: Arbeit.

00:15:13: So wie

00:15:13: jetzt bei unserem Podcast gerade, da hört man ja manchmal doppelt furchterweise, so ist es auch, da hört man auch die Gegenseite.

00:15:20: Naja, und wir telefonieren da, wir sitzen auch am Telefon, also wir sehen uns, also nicht direkt, aber gut, wir sind nicht im Zug, da sind schon wieder uns wieder.

00:15:28: Außer wir sind gerade im Zug und merken es nicht, dann waren wir auch für uns auch in den Stunden in Isolations... Haft, weil dann hat sie mal übergeschnappt.

00:15:37: Könnte nicht sein, alle, dass wir bereits Deppert sind.

00:15:40: Sollte ich im Zug sitzen und ich es nicht bemerken, ich möchte die Titel bitten, meine Medikation noch einmal zu überprüfen, ob ich richtig eingestört bin.

00:15:49: Dass man einfach mehr nimmt.

00:15:50: Dass man dann mehr nimmt und dann gerne erbrauchen, mehr Langsame.

00:15:54: Also, dass wir ein bisschen bekommen.

00:15:55: Wenn Sie sich das nicht mehr bemerken, dann müssen wir wirklich aufeinander aufpassen.

00:15:59: Auch das wäre ein Versprechen für die Zwei-Sächsen-Zwanzig, vielleicht der Eil ist uns ja jetzt schon in diesem Jahr, dass wir das nicht mehr mitbekommen, dass wir uns da bitte darauf aufmerksam machen.

00:16:08: Was aussehen kann, ist, dass du nicht im Zug sitzt, aber, das habe ich gestern gehört, aber der Meinung bist, nachdem sich die Erde ja dreht, wartest du einfach bis deine Wohnung bei dir vorbeikommt.

00:16:22: Das ist leider lustig.

00:16:23: Aber wo wartet der?

00:16:24: Der wartet dann etwas außerhalb des Glebes.

00:16:28: Ja, sicher.

00:16:30: Wenn er die richtige Medikamente genommen hat, dann wartet er außerhalb des Glebes.

00:16:37: Kannst du das auch, dass du in der Nacht, also sagst du zum Beispiel, hast du als Kind gesagt, lieber Gott, bitte mach, dass ich mich nicht anmache?

00:16:45: Konkret nicht, aber ich habe natürlich gebetet schon, aber das ist ja noch kein Selbstgespräch.

00:16:49: Oder findest du das jetzt mittlerweile auch, weil du so ein Arti bist, dass du sagst, Beten ist Selbstgespräch?

00:16:56: Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.

00:16:58: Beten ist ein Selbstgespräch, weil es hat da keiner zu.

00:17:01: Ist das schön?

00:17:03: Das ist schön.

00:17:04: Das ist genauso eine wunderschöne Analogie, wie wenn man im Ballett zuschaut und sagt, wieso haben wir es nicht gleich größere genommen?

00:17:12: Ja, das ist auch sehr, sehr entzückend.

00:17:16: Aber du sagst, Gebete sind selbstgespräche.

00:17:20: Das habe ich schon gemacht, das habe ich schon gebetet.

00:17:23: Aber ich habe nicht das gebetet.

00:17:24: Aber redest du jetzt aktuell mit dir selbst?

00:17:28: Hin und wieder schon und ich merke es auch.

00:17:31: Es kommt mir noch nicht komisch vor, weil ich es merke.

00:17:35: Wenn ich es nicht merken würde, würde es mir auch nicht komisch kommen.

00:17:38: Insofern beißt sich hier die Katze in den Schwanz, aber ich mache das schon und ich beobachte das schon und ich glaube, dass das ja gar nicht so schlecht ist.

00:17:46: Also wenn wir dieses Beispiel noch einmal hernehmen, dass der halt einfach, weil der sonst wie alle anderen in Panik und in Wahnsinn ausgebrochen wäre, einfach mit sich selbst gebrochen.

00:17:58: und die einfachsten Sätze wie, es geht mir jetzt gut, meine Hand zittert, sie wird sich wieder beruhigen, ich schwitze, aber es wird wieder weggehen.

00:18:05: und diese Sachen, einfach so ganz banale Sachen.

00:18:08: Das kennt man ja auch bei Panikartag noch so.

00:18:11: Und der schöne Satz steht da drinnen, die Angst hört mit und wird leise, wenn du sprichst.

00:18:17: Die Angst hört mit und wird leise.

00:18:19: Du hast erwähnt einmal die Amygdala, das ist ja der Punkt, den hier in der Angst auslöst.

00:18:24: Genau.

00:18:24: Also die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die,

00:18:31: die, die, die, die, die,

00:18:32: die, die, die, die, die, die, die.

00:18:33: Und wenn die hört, das heißt, man kann sich selber natürlich beruhigen.

00:18:37: Na ja, kann

00:18:38: sich das bei Hyperventilation und so weiter.

00:18:42: Ja, also ich hab gelesen, dass so Spezialeinheiten, so militärische Spezialeinheiten, die nur wenig Schlaf bekommen, den herausnützen müssen und die haben Techniken, mit denen sie quasi sofort einschlafen können.

00:18:55: Ich weiß nicht, wie die Technik geht oder Techniken gehen, aber... Aber auch das ist eine Autosuggestion, die ist natürlich ein Wahnsinn, oder?

00:19:02: Wenn es das kann, vielleicht reden, die sich auch in den Schlaf kann, ja sein.

00:19:05: Ja, also wie du auch gesagt hast, viele hören den Podcast um einschlafen, warum denn nicht?

00:19:12: Aber vielleicht beruhigt es die Leute, die unseren Podcast hören, auch deswegen, wenn sie ihn hören, weil sie dann wissen, dass wir nicht mit ihnen in einem Raum sind.

00:19:24: Leute, ist das die Beruhigung, die wir?

00:19:26: Wenn man uns nur wie ein Podcast hört, kann man versichert sein, wir sagen nicht da, und das ist beruhigend.

00:19:31: Ich dachte mal, das haben wir ja anschauen lassen.

00:19:33: Ja, ja, gestehen Sie mal.

00:19:34: Da müssen Sie es aber nicht zum allgemeinen Mediziner, denn Sie sind schon Spezialisten.

00:19:37: Sie sind schon

00:19:37: Spezialisten?

00:19:38: Ja, die sind schon mehr für das Auslässig-Hirn, also für die Psyche.

00:19:42: Also nicht Hirnart, würde ich nicht sagen.

00:19:45: Aber ich finde das total toll, dass der sich mit sprechen.

00:19:49: Und er kam dann raus, nach forty Stunden.

00:19:52: Er kam raus und war... Total fit, wie der wahrscheinlich nicht gewesen sein, aber der einzige, der quasi nicht durchgedreht ist.

00:20:00: Okay, der mich interessiert, wie es dem Mann nachher gegangen ist.

00:20:03: Also dann, ob er das dann beibehalten hat, ob er dann noch stärker war als vorher schon, oder ob er dann sich wieder nach der Stille gesentert, nach der Finsternis und Stille und nix in einem Raum.

00:20:16: Ja.

00:20:17: Ich habe mir ein bisschen zuerst gelesen, weil man dann doch gesagt hat, Warum so schnell, dass man da durchdreht?

00:20:23: Man schläft ja auch oft acht Stunden, da ist es ja auch dunkel und still, aber man schläft auch halt auch.

00:20:30: Ja,

00:20:30: das ist ja was anderes.

00:20:32: Ja, und da bist du nicht in dieser extremen Situation, dass du jetzt weißt, du bist Teil eines Experiments.

00:20:37: Genau.

00:20:38: Einfach mal ist das still.

00:20:39: Ich stell mir das jetzt gerade sofort.

00:20:42: Die erste Stunde würde bei mir, glaube ich, nicht so ein Problem sein, würde man denken, ja gut, so, Experiment, dann gut, okay.

00:20:48: Wir fahren das System runter, wir sind ganz ruhig und so.

00:20:52: Und dann wird man wahrscheinlich so wie mich keine Fahrt werden.

00:20:55: Und wir denken, okay, das haben wir gemacht.

00:20:59: Nicht meins.

00:21:00: Und dann reagiert niemand.

00:21:01: Und dann kommt schon die Panik.

00:21:03: Moment, komme ich da raus, wenn ich will.

00:21:05: Wieso antwortet mir niemand?

00:21:05: Hallo!

00:21:06: Ich würde aber auch reden, glaube ich.

00:21:08: Ich würde reden mit denen, die mich beobachten.

00:21:11: Aber ich glaube, das ist was anderes, als mit dir selbst zu reden.

00:21:15: Also reden nach draußen und an die Tür hemmern und so weiter das ist was komplett anderes als zu sein und zu sagen okay es ist jetzt so die Situation ist so.

00:21:25: ich habe jetzt gerade Angst aber das wird vergehen so.

00:21:28: nur durch das benennen quasi passieren Dinge die nicht beruhigen.

00:21:32: Aber es ist eine ganz blöde Frage, was ist denn wenn man da Luluh muss?

00:21:39: Die werden sich halt dann angemacht haben.

00:21:42: Wie geisteln oder so, ich weiß nicht wie diese Experiment genau irgendwie stattgefunden ist.

00:21:47: Und vielleicht waren die gar nicht aus der Stunde, sondern es waren nur zehn Minuten.

00:21:51: Also für auch da vierzehn Stunden war das Experiment, die gab es ja schon.

00:21:54: Auch da vierzehn Stunden durchgehalten haben wir es geschaut.

00:21:57: Ich weiß nicht, wie das sicher gut kontrolliert gewesen sein wird, auch mit Ärzten und Experten.

00:22:03: Aber man tut quasi nicht, wenn da noch eine oder andere zehn, zwölf Stunden durchdraht.

00:22:09: Wenn ein Krocken

00:22:10: gewandt drischt oder so.

00:22:13: Aber es ist tatsächlich, ich finde dieses Sprechen an sich, Schon ein Phänomen, das wirklich interessant ist.

00:22:20: Vielleicht sind auch deswegen viel mehr Männer als Frauen so drehen so durch und sind so gewalttätig und amokläuft von der Wasenheit.

00:22:29: Es gibt sicher gute Studien drüber und hundertprozentig auch die Zahlen dafür, dass das tatsächlich in vielen Fällen mehr Männer sind als Frauen, weil die sich weniger mitteilen, weniger sprechen.

00:22:42: Das kann durchaus sein, dass das ein gutes Es kommt mir sehr nachvollziehbar vor, ein gutes Ventil ist, sich auch mitzuteilen, aber auch über seinen Zustand zu sprechen, über seinen aktuellen.

00:22:52: Ob das körperlich oder psychisch ist.

00:22:56: Ja, ja, ja, dieses Mitteilen, wie geht es mir jetzt zum Beispiel?

00:23:01: Das ist wahrscheinlich, wenn es jemandem sagt, ich weiß nicht, ich habe irgendwie Zahnweh und aber auch Psyche, geht es ja schon ein bisschen besser.

00:23:07: Ich glaube schon und ich glaube, eigentlich kann man ganz klar irgendwie darauf verweisen, wie oft wir uns ja fragen, wie geht es denn so?

00:23:15: Wie oft sagt man eigentlich, dass irgendwas, wenn man gar nicht weiß, wie es einem geht, wenn man sich gar nicht damit beschäftigt.

00:23:24: Und das sind sicher die Männer auch weiterfohren.

00:23:28: Sich nicht damit auseinanderzusetzen, was mit ihrem inneren Zählenzustand ist, was mit ihren Defiziten ist und mit ihren Ängsten ist, sie zu benennen und sie auch preiszugeben.

00:23:39: Ja, ja, das ist das.

00:23:40: Also oft habe ich das auch, wenn ich gefragt werde, ja, ja, wie soll man gehen?

00:23:45: Da kommt immer diese lustigen Meldungen an, wie geht es dir?

00:23:48: Na ja, wie die anderen wollen und so.

00:23:50: Ja,

00:23:50: so.

00:23:50: Oder

00:23:51: es muss gehen und so.

00:23:53: Oder es war schon besser, oder gestern war es auch nicht schöner.

00:23:57: Aber diese Fragen mal ernst zu nehmen und zu sagen, ja, wie geht es mir eigentlich wirklich?

00:24:01: Eigentlich ärgert mit des, des, des.

00:24:03: Man verdrängt ja auch so viel.

00:24:05: Es gibt wahnsinnig viele Dinge, die einen ärgern, aber sie waren dann eigentlich nicht beneint und da war trotzdem in einem Bleib.

00:24:11: Es ist aber halt auch so viel, darf man nicht vergessen, es ist so viel, was auf einen einbrasselt.

00:24:16: Ja, ich meine, es ist schon ein Tag, beginnt mit einem Blick in die Weltpolitik, kriegt sich schon den Ersten rechtsam, dann kommt es drauf, hoppala, ich selber bin ja auch ein Rack.

00:24:25: Dann kommt der Rups, meine persönliche Situation ist ja auch beschissen, Rups, Bankkonto ist leer, Rups, Rups, Rups, Rups, ja, und dann riecht natürlich die geschissene Heizung und der Geschirrspülle funktioniert nicht und, und, und.

00:24:37: Und es ist so ein Wahnsinngefühl.

00:24:38: Es ist, es ist überhaupt...

00:24:39: Aber leben wir in einer Zeit jetzt besonders sich weiterhin zuspitzt, oder?

00:24:44: Hast du auch das Gefühl... Also

00:24:44: ich habe das Gefühl... Als unabhängiges

00:24:46: von Politik überhaupt insgesamt.

00:24:49: Ich habe das Gefühl, ja.

00:24:51: Ich habe das Gefühl, es wird... Es ist zu viel, es ist zu dicht alles.

00:24:56: Diese ganze Entwicklung, was soziale Medien betrifft, was Medien betrifft, was Technik betrifft, es kann schon so viel alles.

00:25:07: Also diese Überforderung, dieses Wissen, dass man mir zumindest so, dass man nicht einmal mehr ein Mühchen von dem erfassen wird können, was es alles gibt auf der Welt, obwohl man ja Teil des Spiels ist.

00:25:19: Also

00:25:19: man könnte sagen, dass der Mensch überhaupt nicht so weit ist für das, was er da irgendwie schon entwickelt hat.

00:25:25: Ja, ich glaube, es gibt auch so Strömungen, die sagen, wenn du den Satz, auch übrigens widersprechen, wenn du den Satz quasi so, du gehst zum Baum, nimmst dein Apfel runter, setzt dich hin und ist dein Apfel und sagst, ah, jetzt esse ich ja mein Apfel.

00:25:41: Damit hast du ja schon alles verstanden, worum es in der Welt geht.

00:25:45: Und wenn du den Verstanden hast, hast du alles verstanden.

00:25:47: Es gibt so Strömungen, die sind so das einfache... sich wieder, also wiederkehrende, sich bestätigende, gute System.

00:25:54: Wenn man das in einer Einfachheit verstanden hat, hat man alles verstanden.

00:25:58: Aber wir sind so überfordert mit allem.

00:26:01: Ja, wir kommen ja zu diesen Punkten gar nicht mehr zurück.

00:26:04: Wir starten ja jeden Tag schon ganz so anders.

00:26:08: Wir starten ja quasi den Tag nicht mit, ich grage es auf den Baum, hol mir einen Apfel rund und essen, sondern wir starten mit, ich steig in ein Flugzeug ein und fliege irgendwo hin.

00:26:21: Wir fangen ja nie wieder so einen Punkt.

00:26:23: Wir gehen ja nicht mehr zurück.

00:26:24: Wir

00:26:25: kommen ja nicht mehr auf die Erde zurück, sozusagen.

00:26:28: Wir haben immer schon so abgehoben, auch in unseren Gedanken, in unserem Leistungswahn.

00:26:33: Und in der

00:26:33: Angst auch, in der großen Angst, in der wir leben.

00:26:37: Unser Gehirn hat sich sicher nicht wahnsinnig rasend weiterentwickelt in den letzten zweihundert, drehundert Jahre, glaube ich.

00:26:45: dass so neue Areale entstanden sind, die tun tun jetzt aktiv sind.

00:26:49: Aber was das Gehirn jetzt verarbeiten muss, es ist so ungleich mehr als noch vor zwei, dreihundert Jahren.

00:26:58: Und das ist also so kleinere, denke ich.

00:27:01: Und das ist einfach zu viel.

00:27:04: Nicht das Hirn, die Psyche, was soll die Psyche das abspeichern?

00:27:07: Hast du einen Psychokontainer, wo du das hinlegen kannst, einen Keller?

00:27:11: Ein Psycho, so was braucht man, so ein Ablege.

00:27:14: Aber genau da kommen wir mal hin wieder zum Reden und zum Sprechen.

00:27:17: Weil ich glaube, dass wir tatsächlich, also was auch sehr belassen, das ist tatsächlich diese, ob durchs viel Medien konsumierst oder weniger, ich meine die Politik oder die politische Lage, diese Unsicherheit, die tatsächlich stattfindet und wo man wirklich merkt, dass jetzt Leute beginnen, die es können, sich einfach zu nehmen, was sie wollen.

00:27:38: Also dass diese ganzen, dass alle Regeln quasi außer Kraft gesetzt werden, du kannst dich nicht mehr darauf verlassen.

00:27:45: Also wenn wir zwanzig waren, oder von mir so noch dreißig waren oder so, als geheißen die passen auf uns auf.

00:27:50: Oder das sind die böse, also es war klarer.

00:27:53: Das sind die bösen, das sind die Gurten und wir müssen schauen und bla bla bla.

00:27:57: Und wir sind ja die Insel der Seligen, weil wir sind doch das neutrale Land.

00:28:00: Uns kann sowieso nichts passieren, auch sehr immer Kassen.

00:28:03: Und jetzt wird alles außer... Kraft gesetzt und alles ausgehebelt?

00:28:08: Ja, das ist Org.

00:28:11: Ich finde, das ist genau am Punkt, was du sagst.

00:28:13: Es gelten die Gesetze, die ich so lange gegelten habe, nicht mehr.

00:28:17: Oder die Wahrheiten, die wir hatten.

00:28:18: Das ist sogar mehr das Gesetz.

00:28:20: Wir hatten so Wahrheiten.

00:28:22: Die gelten einfach nicht mehr.

00:28:24: Und auch was ist gut und was ist böse?

00:28:26: Keine Ahnung mehr.

00:28:29: Es muss ja gut auch geben.

00:28:31: Aber das Böse ist auf jeden Fall stärker als das Gute.

00:28:34: Ja.

00:28:36: Und vor allem ist es auch nicht mehr klar, ob das Politik ist oder auch Sozial oder was, wer welche Einstellungen hat.

00:28:47: Also du wirst immer mehr Leute auch im Freundeskreis treffen, die auch schon anderer Meinung sind.

00:28:52: Es ist nicht mehr klar.

00:28:56: und das Problem ist, wenn es nicht mehr klar ist, muss darüber geredet werden und noch mehr geredet werden und noch mehr diskutiert werden und sich damit beschäftigt, als es bisher war.

00:29:07: und wenn es bisher auch schon wenig war, das muss noch mehr sein.

00:29:09: Noch mehr

00:29:10: reden.

00:29:10: Also mit heute ein Bekanter, der ein politisch links stehender Mensch ist, hat mal geschrieben, wir wollen ja nie so tagespolitisch aktuell sein, aber dieser in Berlin, dieses lahmligender Stromleitung von Linken.

00:29:27: Und er hat gesagt, wie vertrautelt er das findet?

00:29:30: Und das ist so ein Erzlinger.

00:29:32: Wie vertrautelt er das findet?

00:29:34: Und jetzt muss er sich von diesen linken Ideologien auch noch verabschieden, weil das ist ja vollkommen deppert, so was zu machen.

00:29:41: Aber die Tatsache, dass er, wenn er sich zuhört, klingt wie ein Pressesprecher einer rechtsreitigen Partei, macht ihn noch mehr fertig.

00:29:49: Und er sagt, das ist, das ist, es verschiebt sich alles.

00:29:53: Es verschiebt sich alles und du kannst

00:29:54: eigentlich aus den Fugen

00:29:56: geraten.

00:29:57: Alle werden wieder in eine Suppe geworfen und jeder muss irgendwie schauen, wie er sich orientieren.

00:30:02: Und der Mensch hat so wahnsinnig das Bedürfnis, immer auf irgendeine Seite zu gehören oder irgendetwas dazugehören.

00:30:09: Und wenn das nicht mehr geht, weil auch die eigene Mannschaft sozusagen gegen dich spielt, weil man das für den Fußballtegriff beginnt, die eigene Mannschaft gegen dich zu spielen,

00:30:22: dann

00:30:22: ist das natürlich furchtbar und macht einen absolut... Wucke.

00:30:26: Auf der anderen Seite könnte man, wenn man, so wie ich, ein absolut positiv denkender Mensch ist, schon auch denken, es wäre eventuell auch eine Chance, noch einmal alles neu wie einen Computer neu aufzusetzen.

00:30:42: Da müssten aber die, die jetzt das Programm zerstört haben, nicht beteiligt sein, dann, oder?

00:30:48: Richtig.

00:30:49: Aber jeder einzelne von uns könnte jetzt noch einmal schauen, okay, ich überprüfe noch einmal meine Positionen.

00:30:55: Ja.

00:30:56: Ich werde jetzt auf meine Positionen noch ein bisschen zurückgeworfen und auch konfrontiert damit, weil ich muss jetzt selber wieder wissen, wo ich hingehör.

00:31:04: Das heißt, ich hinterfrage jetzt nach vielleicht vielen, vielen Jahren wieder mal mein Denken über bestimmte Themen.

00:31:10: Und das muss jetzt kein Fehler sein.

00:31:12: Muss kein Fehler sein.

00:31:15: Aber das bringt mich zu dem Punkt, du kennst auch den Spruch von, wenn es heißt, Stelle vor, es ist Krieg und keiner geht hin.

00:31:23: Ja, jetzt denke ich mir, diese Arme in dieser Welt, wenn die alle befragt würden, sind sie denn eigentlich einverstanden mit dem, was ihnen befohlen wird?

00:31:32: und jeder einzelne dürfte ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, antworten, na eigentlich nicht, oder schon, dann würde sich die Zahl derer, die kämpfen, gehen sehr verringern, glaube ich.

00:31:41: Das ist absolut richtig, aber du redest auch von Soldaten in dem Fall.

00:31:45: Ich rede von Soldaten.

00:31:46: Wir sind keine Soldaten in dem Fall.

00:31:48: Na, aber ich meine,

00:31:49: her quasi bei Getreten Bin oder so.

00:31:52: Nein, ich weiß, wir sind keine Soldaten, aber was ich meine ist, wir sind so viele Milliarden Menschen, die den anderen acht, die sagen, du tust es, ja, antworten könnten, du nah.

00:32:06: Ja, ja.

00:32:06: Das machen wir nicht.

00:32:07: So wie die Fußballmannschaft irgendwann sagt, wenn sagt, du renne doch wieder in die andere Richtung.

00:32:13: Auch wenn jetzt der Trainer draußen gerufen hat, los, ihr kämpft jetzt gegen die eigenen und sagt, du nein, Trainer.

00:32:23: Und das ist das, was mich so verwundert ist.

00:32:26: dass wir, obwohl wir zur Individualität erzogen werden, ist gar nichts hind.

00:32:34: Und selbst wenn wir es wären, wir können nur mitschwimmen.

00:32:36: Schau mal, wir können nur mitschwimmen.

00:32:39: Wenn jetzt in Österreich beschlossen würde... Entschuldigung, darf ich noch ein Satz?

00:32:44: So, wir fahren jetzt alle auf der anderen Seite der Straße.

00:32:48: Dann kannst du natürlich sagen, mach ich nicht.

00:32:49: Aber eigentlich müssen wir es dann machen.

00:32:53: Ich glaube, dass der Punkt schon etwas ist, dass wir mittlerweile... in einer Situation sind, wo wir bis zu einem gewissen Grad, ich rede jetzt von unseren westlichen Ländern, in einer absoluten Gleichgültigkeit, die ich überspitze jetzt bewusst und Bequemlichkeit gelandet sind.

00:33:11: Und wir uns viel zu wenig auseinandersetzen mit den Dingen, die uns persönlich betreffen, weil wir glauben, es betrifft uns nicht.

00:33:19: Es brauchen eh die anderen oder die Obern tun das eh bestimmen und so.

00:33:24: Und uns viel zu wenig damit auseinandersetzen, was wir schon machen können und was wir irgendwie für eine Kraft hätten und auch was wir für ein Recht haben.

00:33:34: Und das war, glaube ich, in den Sechziger, Siebziger Jahren des Folgen Jahrtausends, muss ich schon sagen, oder vor einigen Jahrhunderts, vor einigen Jahrtausends.

00:33:43: Aber auch hier tausend sein.

00:33:44: Ja, dann hier tausend sein.

00:33:46: Ja, war das, glaube ich, anders.

00:33:48: Ich glaube, dass die Menschen in verschiedenen Gesellschaftsschichten, ob sie jetzt ärmer oder reicher waren, ob sie Künstler waren oder Politiker oder Wirtschaftler, sich mehr haben mit dem eigenen Leben auch noch auseinandergesetzt haben.

00:34:01: Wir schwimmen durch diese große, auch Social-Media, so Beeinflussung von Außen und dreihundert siebenundvierzichttausend Meinungen, wo... Zwei hunderttausend sagen, das ist richtig.

00:34:13: Das sind Fake News und das andere ist aber richtig.

00:34:16: Keinen werden es nicht mehr aus.

00:34:17: Und wir haben ein bisschen kapituliert vor dieser großen Informationsflut.

00:34:22: Voll bei dir.

00:34:23: Voll bei dir.

00:34:24: Und dieses Überangebot, das musst du noch sehen und das musst du noch sehen und das musst du hören und das musst du sehen.

00:34:29: Und die Serie muss gesehen haben.

00:34:31: Ja, ich bin Gott sei Dank jemanden, der nicht serien schaut.

00:34:34: Ja, du machst

00:34:35: auch diese Instagrams auch.

00:34:38: Noch gar nicht.

00:34:39: Schon, schon.

00:34:43: Ah, okay.

00:34:43: Ich dachte, du bist da nicht dabei.

00:34:49: Aber jetzt, ich hätte so einen Serienstau.

00:34:51: Weißt du, was ich meine?

00:34:52: Ich hätte einen wahnsinnigen Serienstau.

00:34:54: Wenn mich das... Na, das musst du sehen, und das musst du sehen.

00:34:57: Und in Folge drei, da würde ich wahnsinnig werden.

00:35:01: Was ich aber merke ist, die, die mir das immer sagen, bitte, du schaust nicht.

00:35:05: Ich nenne jetzt keine Namen, weil ich gar keine weiß.

00:35:08: Da merke ich aber, dass nach einem Jahr ist die Serie, die noch vor einem Jahr davor, das wichtigste im Leben ist, dass man die gesehen hat, völlig uninteressant.

00:35:16: Wie gut geht's mir, dass ich die nicht gesehen habe, weil diesen Platz hab ich frei irgendwo.

00:35:21: Aber ich zum Beispiel, wenn ich da jetzt in Klagenfurt bin und dazwischen zwischen den Proben quasi zwei, drei Stunden frei hab, verbringe ich hundertprozentig von diesen zwei, drei Stunden.

00:35:30: eine Stunde hundertprozentig, vielleicht sind es auch zwei, also zwei Drittel dieser freien Zeit, mit irgendwelchen Instagram-Scrolling-Videos anschauen.

00:35:41: und merke schon, währenddessen, das ist ja schon doppelt.

00:35:44: Also das habe ich ja schon gesehen.

00:35:46: Genau das.

00:35:47: Und schaue mir dann dasselbe aber noch einmal in voller Länge an.

00:35:50: Überleg mal, was da passiert.

00:35:53: Das ist ja ärger als dieser Versuch mit diesen Achtundvierzig Stunden in Dunkelheit.

00:35:57: Ja, es

00:35:57: ist in Dunkelheit.

00:35:59: Viel mehr folgt dafür das Gehirn, als auch der Vierzig Stunden weggesperrt zu werden.

00:36:04: Welchen Mehrwert hast du davon?

00:36:06: Keinen, das ist nur Verstreuung, Verstreuung und Ablenkung und zum Teil aber dann werden dir ja Informationen gegeben, bewusst oder unbewusst zwischen den Zeilen, die eigentlich dir gar nicht gut tun, die du gar nicht wissen willst, wo es dir eigentlich besser geben würde, wenn du das nicht wissen würdest.

00:36:27: Also auch Lügen und Behauptungen, die halt nicht stimmen.

00:36:33: Also, ich würde zum Beispiel nicht, wenn, wenn dann jemand sagt, ha, habe ich heute, habe ich heute so und so viel gesund gelebt, bin auf sechs und zwanzig Berge hinauf, habe zehn tausend Tonnen gute Luft geatmet und jetzt super Sex und ich denke, scheiße, habe ich ein beschissendes Leben.

00:36:49: Ja, genau, so muss kommen ja auch, so stellt sich auch ein, ja.

00:36:52: Oder der ist schon wieder dort, der ist schon wieder dort.

00:36:54: Also das, was wir halt früher als Schauspieler immer gehabt haben, früher hat man es halt bei den Primärenfern erfahren und jetzt war es halt über Instagram, was irgendwer macht, ne?

00:37:03: Und

00:37:03: über Seitenblicke oder ich weiß nicht was.

00:37:05: Das ist ja

00:37:08: auch so eine Sendung.

00:37:09: Jetzt

00:37:10: macht ja jeder sein Ding, seine Zeit aus dem sechsten, fünfundzwanziger Nachruf, was er alles gemacht hat.

00:37:16: Er sagt, schreibt jeder auf Instagram, was er zweitens in den Fünfunds-Spot hat, plus Fotos.

00:37:20: Das gibt es auch.

00:37:21: Wofür?

00:37:21: Ja, ja, ich mach, ich poste da einfach, ne, in einer Story, ganz normal.

00:37:25: Man ja in Bildern.

00:37:27: Okay.

00:37:28: Naja, ich werde ja, ich mache hier Instagram, also wie du es vorher richtig angemerkt hast, auch ein bisschen betreutes Instagram.

00:37:34: Ja, ja, okay, ja.

00:37:35: Weil, weil ich, weil ich oft am Zeit mangelt es mir und so weiter.

00:37:38: Das ist

00:37:39: psychisch auf jeden Fall gescheitert.

00:37:40: Aber was ich, was ich nicht mache, ist, dass ich, dass ich jetzt aktiv lese, was andere so hineinschreiben, weil ich meine, dass jetzt gar nicht böse, ich meine, es ist wirklich nicht böse, sondern ich meine, es ist neutral, es interessiert mich nicht so.

00:37:57: Das ist sehr schön, wenn du das vorher sagst, dass du das nicht böse meinst.

00:38:02: Damit wird es nämlich noch schlimmer.

00:38:03: Nein, aber es ist

00:38:04: ja ganz ehrlich.

00:38:06: Es gab eine Zeit, da haben alles, als in den Anfängen von Social Media als Facebook alle hatten, ja, gab es doch plötzlich die Mode, dass jeder seinen Essen fotografiert hat.

00:38:17: Und ich dachte mir

00:38:18: immer... Das mache ich übrigens auch immer wieder.

00:38:20: Und schiebst du das für jemanden?

00:38:22: Ja, ich schick's nicht auf Instagram, sondern ich schick's dann jemandem, von dem ich vielleicht das Rezept habe.

00:38:26: Ja, so, das versteh ich ja.

00:38:28: Aber Leute, die schreiben, ich hab das jetzt vor kurzem gestern mit einem Kollegen besprochen, gesagt, wenn du deinen Schnitzel fotografierst und sagst, ich esse einen Schnitzel, zum was überlegen, dir ist das jetzt was wert.

00:38:38: Jetzt essen in Österreich, aber sagen wir mal, gleichzeitig ein Millionen Menschen einen Schnitzel.

00:38:42: Wenn die jetzt eine Million Schnitzel Fotos verschicken, hochgerechnet auf Europa, Hast du vielleicht dreißig oder vierzig Millionen Schnitzelfotos?

00:38:50: Das heißt, der Wert deines Schnitzelfotos wird ja immer geringer, dadurch, dass du ein Schnitzelfoto machst.

00:38:57: Das heißt, dieses Foto ist ein Schaaswert.

00:39:00: Ja, ja.

00:39:01: Noch dazu, wen soll es interessieren, dass du ein Schnitzel ist?

00:39:05: Wer interessiert sich dafür, was der andere ist?

00:39:08: Wenn das nicht als medizinische Integration

00:39:10: heraushält.

00:39:11: Das hat ja mit diesem Wahnsinn von Social Media zu tun, dass man tatsächlich glaubt, Irgendwo ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert.

00:39:21: Diesen Bus gibt es nicht.

00:39:23: Den gibt es aber gar nicht.

00:39:24: Nein.

00:39:25: Aber trotzdem, was ja zu beweisen war, sieht sie ja zwei Stunden in einer drei Stunden Pause und schauen wir das an.

00:39:32: Das ist total

00:39:32: absurd.

00:39:33: Und wenn und wann war ich da vor?

00:39:35: Und

00:39:35: du fotografierst deinen Schnitzel und dann kriegst du zwanzig Likes für deinen Schnitzel.

00:39:39: Das müsste doch an deinem selbstwertgefüllten Agen.

00:39:42: Ja.

00:39:45: Das ist doch irgendwie...

00:39:47: Es ist total verqueren, es ist absolut umsonst und vor allem denke ich schon hin und wieder, das habe ich ja früher auch schon gemacht, an die Zeit, wo man dann quasi so die letzte Runde eingeläutet hat.

00:40:00: Und dann kannst du wirklich mittlerweile davon ausgehen, dass ich, sagen wir mal, ich werde acht oder fünf Jahrtausend, dass ich dann echt am Schluss im Bett liegt und dann war sie nicht her, hat man vielleicht dazu oder wahrscheinlich habe ich etwas Handy in der Hand und... Post und Poste.

00:40:18: dann, kann eigentlich sagen, alles zusammengerechnet, zumal sagen wir so um, habe ich drei bis vier Jahre auf Social Media verbracht meines Lebens.

00:40:31: Deppert.

00:40:32: Das sage ich jetzt einmal, ja?

00:40:33: Ja, weil wenn man da kommt,

00:40:34: ordentlich was zusammen.

00:40:36: Ja.

00:40:37: Und sagst du, was

00:40:38: hast du gemacht?

00:40:39: Ich bin

00:40:39: eigentlich erst zweiundachtig.

00:40:42: Ja.

00:40:42: Obwohl ich schon wie fünf Jahre daraus schaue.

00:40:44: Das ist ja Wahnsinn, was du da Zeit verdammt.

00:40:47: Da ist es tausendmal gescheitert, du gehst raus, schaust deinen Baum an oder kletterst auf den Baum oder lasst wen rauf klettern, wenn du selber nicht mehr kannst und trüllst einen Apfel runter und isst ihn dann, aber tausendmal.

00:41:00: Oder wenn du z.B.

00:41:01: in der Zeit, die du jetzt die zwei, drei Stunden wieder verbringst zwischen den Brumen oder so, wenn du dich hinsetzt, die Augen zumaust und sagst, ah, ich sitze jetzt da.

00:41:08: Ich sitze da und ich liege da und es geht mir gut.

00:41:11: Das ist schön, das ist mir gut, ich bin satt.

00:41:14: Ich habe gegessen.

00:41:15: Ich habe keine Vertragungsprobleme.

00:41:18: Da kann man ja viele Sätze sagen.

00:41:20: Ja.

00:41:21: Ja.

00:41:21: Nein, es ist schon arg.

00:41:23: Aber wie gut, dass es, wie gut, dass es, wie gut, dass es Sprechen gibt.

00:41:28: Wie gut, dass es unseren Podcast gibt.

00:41:30: Eigentlich.

00:41:31: Na doch, wir machen doch.

00:41:32: Für uns

00:41:32: zwei auf jeden Fall.

00:41:34: Für uns zwei.

00:41:34: Für die anderen zwei, drei, hundert, vierhunderttausend Leute, die uns zuhören.

00:41:38: Eigentlich.

00:41:39: Die auch alle nach Graz kommen, übrigens, und in die Kulisse.

00:41:42: Die natürlich.

00:41:45: Das war, meine Damen und Herren, zufälligerweise habe ich es im Kopf, siebenundzwanzigster, achtundzwanzigster, erster in Graz.

00:41:52: Das ist in zwei Wochen.

00:41:56: Ja.

00:41:56: Drei Wochen.

00:41:58: Das kann ich nicht rechnen.

00:42:00: Siebenundzwanzig weg.

00:42:00: Ja.

00:42:01: Ja, kommt hier.

00:42:02: In

00:42:02: fünf, sechs, sechs, sieben ist zwanzig, ist drei Wochen.

00:42:08: Sagst du weg?

00:42:09: Rechnest du mit weg?

00:42:10: Ich möchte an dieser Stelle das Gesprächsthema ändern.

00:42:14: Du sagst zehn weg, fünf?

00:42:16: Ja, jetzt habe ich es so gesagt.

00:42:18: Hat man das so gesagt in Graz oder spät erst entwickelt?

00:42:21: Ja,

00:42:21: in Graz.

00:42:22: So, zehn weg fünf ist fünf.

00:42:24: Ja, zehn weg fünf ist fünf.

00:42:25: Und was ist, wenn es dazukommt, wie heißt es dann?

00:42:27: Und.

00:42:28: Ah, fünf und.

00:42:29: Okay.

00:42:30: Und und wegrechnen.

00:42:31: Hast du plus, minus, immer schon gesagt, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark,

00:42:35: in deinem Wimspark,

00:42:35: in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem

00:42:36: Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in

00:42:41: deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in deinem Wimspark, in

00:42:44: deinem Wimspark,

00:42:47: in Das heißt, bei Wimswack wegneidt Harding ist dann ganz klein.

00:42:50: Das ist ein Mini Wimsbach, weil das ist... Ja, ja.

00:42:55: Und hast du plus-minus immer schon gesagt, als Kind auch?

00:42:59: Nein,

00:42:59: ich habe eigentlich begonnen zu sagen, Addition und Subtraktion.

00:43:03: Und dann später habe ich als Plus- und Minus-Effekt.

00:43:05: Ach, bitte.

00:43:06: Entschuldigung, ich bekomme dich nur.

00:43:10: Du hast dann schon ein bisschen gesungen letztes Mal.

00:43:12: Ach so, ja, erzähl noch was davon, weil wir sind schon in der Wegzeit sozusagen.

00:43:16: Ah, in der Wegzeit, heute haben wir keine Rubriken gehabt, aber auflösen doch nicht, oder?

00:43:22: Auflösen, du bist so bedingt

00:43:27: auf.

00:43:27: Kannst du uns ja noch reden über das Lied?

00:43:30: Ja.

00:43:30: Genau, bei Rumpa, dachte mir, was ist jetzt jeder, es ist von Bing Crosby und David Bowie.

00:43:37: David Bowie,

00:43:39: Ding Little Drama Boy.

00:43:42: Ja.

00:43:42: Und wir haben im Nachhinein noch darüber geredet, wenn wir ihnen gesagt haben, du hast gesagt, da bin ich großartig zu angehalten beim Rubba-Babam.

00:43:48: Und ich habe gesagt, er schaut so, als würde das die ganze Last der weihnachtlichen Menschen auf seinen Schultern tragen müssen.

00:43:54: Niemand kann so richtig schauen, während der Papa-Babam sagt, der sagt, und er schaut so ernst.

00:44:01: Du hast aber die Meinung gehabt, ja, aber vielleicht ist er einfach auch gesoffen gewesen.

00:44:04: Er hat einen im Tank gehabt, glaube ich schon.

00:44:05: Er hat

00:44:05: einen im Tank gehabt, genau.

00:44:08: Er ist da da schön, Rubba-Babam.

00:44:09: Er hätte eigentlich einen Text gehabt.

00:44:12: Das kann sein, dass er eigentlich rübschen müssen.

00:44:16: Aber vielleicht hätte er ganz normale Texteilen gehabt.

00:44:22: Oder

00:44:23: eine ganze Welt singt es ihm seit fünfzig Jahren nach oder sechzig.

00:44:29: Hat aber niemand erkannt das Lied.

00:44:31: Das hat kein einziger Sieb gemeldet, diesbezüglich.

00:44:35: Vielleicht

00:44:36: hat man mich aber auch wirklich so schlecht gehört letztes Mal.

00:44:38: Ich hoffe, dass das dieses Mal besser ist.

00:44:39: So,

00:44:40: also, ja.

00:44:41: Ich weiß es nicht.

00:44:42: Gregor, wir sind durch.

00:44:44: Wir sind durch?

00:44:44: So, du musst singen.

00:44:45: Blödsinn.

00:44:47: Also, das machen wir dann, also dann singen wir.

00:44:48: Okay, pass auf, ganz klar.

00:44:58: Ich kenne nämlich deine Texte dazu, deswegen muss ich lachen.

00:45:01: Weil ich weiß, wie du das ungedextet hast.

00:45:04: Okay.

00:45:07: Ja.

00:45:08: Okay.

00:45:10: Sehen wir durch.

00:45:11: Wir sind durch.

00:45:12: Wir sehen uns nächstes Mal wieder face-to-face.

00:45:16: Wir freuen,

00:45:17: wir wünschen allen Hörerinnen ein wunderbares, wir entschuldigen uns noch dafür, dass das Video, glaube ich, nicht online war, unser letztes Weihnachtsvideo.

00:45:26: Ja.

00:45:27: Und hoffen sehr, dass wir uns alle bald face-to-face sehen, nämlich in Graz oder in der Kulisse.

00:45:33: Genau, genau.

00:45:34: Und das Video wird nachgereicht.

00:45:37: Es gab technische Probleme.

00:45:39: Es gab Keine Ahnung.

00:45:41: Wird schon was gewesen sein.

00:45:42: Irgendwas.

00:45:43: Irgendwas hat jetzt so schon wieder

00:45:44: wieder irgendwas ums Land gehabt.

00:45:46: Aber bitte, bleiben Sie uns gewogen und sprechen ist gut, oder?

00:45:50: Ja.

00:45:50: Und

00:45:51: wenn es nur in der Klasse eingeschworten wird,

00:45:54: sprechen Sie weiter und sprechen Sie auch mit sich.

00:45:57: Wiederhören.

00:45:58: Wiederhören.

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