#104 Kein Hörsterz
Shownotes
Merry Christmas everyone! Diesmal gibt es eine all-in-one Weihnachts- und Silvesterfolge. Frphe Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen Ali und Gregor.
Einsendungen, Fragen und Anregungen bitte an sprechblasen@peggys.agency
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Transkript anzeigen
00:00:00: woher das kommt?
00:00:01: woher
00:00:02: das kommt?
00:00:02: woher das kommt?
00:00:05: woher das kommt?
00:00:07: woher das kommt?
00:00:08: woher das kommt?
00:00:09: woher das kommt?
00:00:13: woher das
00:00:13: kommt?
00:00:13: woher das kommt?
00:00:15: woher das
00:00:17: kommt?
00:00:17: woher das kommt?
00:00:17: woher das kommt?
00:00:18: woher das kommt?
00:00:19: woher das kommt?
00:00:19: woher das kommt?
00:00:20: woher das kommt?
00:00:20: woher das kommt?
00:00:21: woher das kommt?
00:00:22: woher
00:00:23: das kommt?
00:00:26: woher das kommt?
00:00:26: woher
00:00:27: das kommt?
00:00:28: woher das kommt?
00:00:28: woher
00:00:28: das kommt?
00:00:30: woher das kommt?
00:00:33: Du bist so... für dich ist das Wort Schelm erfunden worden, oder?
00:00:38: Ja, das ist die Schelle.
00:00:40: Na, Schelmie.
00:00:42: Augen auf, Euren auf.
00:00:44: Schelmie ist da.
00:00:46: Das Kieslinger reingeflohen bei der Tür und hat am Montpult aufgetreten.
00:00:51: Seit wann läuft er schon?
00:00:52: Das Weihnachtsengel im Sieb-Sint.
00:00:54: Kriegersehwerks.
00:00:57: Ja, und ich begrüße das Weihnachtsdorfviertel auch da drüben.
00:01:01: Aliaksh.
00:01:02: Aliaksh.
00:01:03: Hast du heute schon gefrühstückt?
00:01:05: Nein, ich habe nicht gefrühlt.
00:01:06: Ich trinke gerade nur Thymian Tee, weil ich etwas angeschlagen bin.
00:01:11: Ah, verstehe.
00:01:12: Ich
00:01:14: trinke keinen Thymian Tee, bin aber auch angeschlagen.
00:01:19: Ich bin jetzt froh, dass wir das gefunden haben mit dem Online-Sache, obwohl ich die natürlich... Wir auch die ganze Zeit versprochen haben, dass wir uns live wiedersehen.
00:01:28: Dazu wollte ich dich dann eher noch etwas fragen.
00:01:31: Aber jetzt bin ich ganz froh, weil sonst würde ich dir ansandeln und du bist ja höchst erfolgreich mit deinen Single-Bells-Vorstellungen.
00:01:38: Füllst heilen mit mehreren Tausend Menschen.
00:01:41: Vielen Dank für das Lob.
00:01:43: Ich meine, ich fülle, wir füllen sie.
00:01:47: Oder der Titel, der Titel fülle sie.
00:01:52: Ich habe vor kurzem das erste Mal gespielt und das war so groß dort in St.Pölten, dass sie eine große Videoleinwand aufgestellt haben und wir wurden während des Spielens gefilmt von mehreren Seiten.
00:02:08: Das ist unfassbar.
00:02:09: Ja, das ist irre.
00:02:10: Das ist so hoch erfolgreich wie sonst nur bekannte Comedians in Deutschland.
00:02:19: Ja,
00:02:20: so große Heidenfühling.
00:02:22: Aber es ist komisch, wenn du spielst jetzt so von Kollege zu Kollege.
00:02:25: Wenn du jetzt denkst, also haben wir gesagt, das ist jetzt so ein großer, großer Raum.
00:02:29: Jetzt musst du natürlich vergrößert spielen.
00:02:32: Wenn in dem Moment aber gerade die Kamera auf dir ist.
00:02:35: Ja.
00:02:35: Schaut das vielleicht so ein bisschen bizarr aus, wenn du
00:02:38: es sich so auffällst.
00:02:39: Ja,
00:02:39: aber ich mach das.
00:02:40: Sagen
00:02:41: Sie ehrlich auch für einen normalen Dreherbett.
00:02:43: Ja, Ali, schau.
00:02:46: Du bist ja auch eine eigene Kategorie.
00:02:48: Du bist ja ein eigenes Fach.
00:02:49: Das wird ja unterrichtet mittlerweile an Schauspielschulen.
00:02:52: Das Fachjagdsch.
00:02:57: Ja, man sagt so, hey, du hast dazwückjagdsch.
00:03:00: Du musst weniger jagdschen.
00:03:01: Weniger jagdschen.
00:03:02: So wie man es beim Schenk.
00:03:03: Ja, ich bin schon eine Marke.
00:03:05: Ich möchte dir herzlich gratulieren zu diesem riesigen Erfolg und vor allem und das Schöne ist parallel.
00:03:11: dass ihr wirklich hier vor Weihnachten die Menschen in diese Stimmung, in diese Weihnachtsstimmung bringt.
00:03:17: Und es passiert, glaube ich, das auf der Bühne bei euch, was ja eigentlich fast in jedem zweiten oder dritten Haushalt passiert.
00:03:23: Ja,
00:03:24: das ist ja sehr lebensnah.
00:03:26: Ich glaube, es kennt nicht nur jeder den Film Single Bells, wo ich draufgekommen bin, sondern es kennt natürlich jeder die Situation, die in Single Bells beschrieben wird, dass es einfach nicht funktioniert, dass es einfach die das nicht essen wollen.
00:03:38: Und überhaupt dieses Kritisieren von, also da tut das das hin?
00:03:42: Aha, na ich hätte es ja woanders hingestellt.
00:03:44: Das ist ja vielleicht Wurscht, wo das steht, ja.
00:03:47: Und dieses, ah.
00:03:48: Jetzt
00:03:48: muss Armin kommen, oder?
00:03:50: Ja, und der ganze Haus, das ich ab Jena aufgestaut hat, muss natürlich im Dezember irgendwann auch raus, weil muss ja Platz sein für den neuen Jena-Haus dann.
00:03:59: Ich habe vor kurzem mit jemandem gesprochen und habe wieder, wir waren uns total einig, dass das Lustige am Weihnachten unter anderem ja auch ist, dass die Menschen, die da anwesend sind und die sich da zusammen tun, weil es der vierundzwanzigste Dezember ist, alle, die selber Angst haben vor diesem Abend, alle das selbe Gefühl haben, dass sie es eigentlich nicht machen wollen, alle eigentlich weg sein wollen und nicht dort sein wollen und keiner es ausspricht.
00:04:27: Ja, die meisten
00:04:28: machen es auch für den anderen.
00:04:30: Ja.
00:04:31: Der andere ist gekränkt, wenn ich das sagen würde.
00:04:32: In Wirklichkeit würde sich das wahrscheinlich freuen, weil er die Wache darstellt.
00:04:36: Also es ist genau, was du jetzt gesagt hast, es ist genau eine Szene zwischen meiner Frau im Stück und mir.
00:04:41: Dass wir es nicht besprochen haben, dass wir eigentlich beide das nicht wollen.
00:04:45: Weil wir glaubten, da andere willst.
00:04:46: Aber es ist... Anders als die Leute kommen ja schon... Also ich glaube, es muss schon die Liebe überwiegen.
00:04:55: Weil
00:04:55: sonst wird es ja nicht sich durchgesetzt haben, oder?
00:04:58: Ja, aber es ist ja schon ein Fest der Gemeinsamkeit und so weiter, aber in Wirklichkeit ist es halt ja gar kein individuelles Fest.
00:05:08: Das heißt, keiner von denen kann sagen, wie er es haben will, weil es gibt ja auf thirty-fünf verschiedene Meinungen zu diesen Meinungen.
00:05:15: Und dadurch, dass es nicht individuell ist, ist es automatisch so, dass man, dass sich nicht jeder wohlfühlen kann.
00:05:22: Also der, der sich durchsetzen kann, der hat wahrscheinlich noch am meisten auf seine Karten.
00:05:30: Ja, und die, die sich so setzen kann, ist, glaube ich, immer die Schwiegermutter.
00:05:39: Oder die Herrin des Hauses, die setzt sich durch.
00:05:43: Und das ist, also allein was da, Gott sei Dank ist mir das komplett wurscht, aber allein was da über Essen geredet wird.
00:05:50: Was wird denn gegessen?
00:05:52: Was sagst du?
00:05:52: Warum ist das an diesem einen Tag so ein Thema?
00:05:57: wird gegessenes am Tisch kommt, ja?
00:05:59: Stärz.
00:06:01: Hast
00:06:01: du Stärz als Kind gegessen eigentlich?
00:06:03: Nein,
00:06:04: aber Stärz ist kein schlechtes Wort.
00:06:07: Stärz.
00:06:08: Stärz.
00:06:10: Ja.
00:06:10: Ich werde nicht irgendein Thema finden mit Stärz.
00:06:13: Stärz.
00:06:14: Ein Podcast-Thema, wo man zuhören muss.
00:06:18: Wo man genau zuhören, Podcast.
00:06:26: Ein
00:06:29: Hörer.
00:06:33: Ein Hörstürz gibt
00:06:35: es.
00:06:35: Hörstärz.
00:06:37: Kein Hörstärz.
00:06:39: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute geht es um kein Hörstärz.
00:06:44: Hast du eigentlich das Gefühl, dass Podcasts, egal mit welcher Reichweite, auch eine andere Option haben?
00:06:52: Puh, das ist gut, dass du die Frage mit Gefühl formulierst, weil bei mir ist der Wissen genau null vorhanden.
00:06:59: Ich habe das Gefühl, dass Podcasts ein total orges Phänomen zurzeit sind, nämlich wirklich angesagt.
00:07:08: Und ich glaube, dass das dadurch dann schon, was war die Frage, einen edukativen Mehrwert hat?
00:07:14: Also Vorbild, weiß ich.
00:07:17: Nicht, aber ich glaube, dass sehr viel mehr Leute Podcast hören, als ich mir vorgestellt habe.
00:07:21: Das
00:07:21: stimmt.
00:07:22: Ich höre mittlerweile auch sehr viel.
00:07:23: Ich möchte dir nur mitteilen, dass ich diese Frage nicht zufälligerweise stelle, sondern wir, Ansteiger Seeberg und Aliak, haben Null Vorbildfunktion.
00:07:35: Alle unsere Fassätze, die wir in diesen hundert, drei bisherigen Podcasts uns vorgegeben haben und angegeben haben, haben wir nicht.
00:07:44: eingehalten.
00:07:45: Ich fange mit den harmlosen Namen unserem Einkaufen, unserem Gemeinsamen.
00:07:51: Das ist der harmloseste.
00:07:53: Da ist der harmloseste.
00:07:54: Das haben wir nicht geschafft.
00:07:56: Alles nicht eingehalten, alles gibt von dem,
00:07:59: was wir uns beim Leben brauchen.
00:08:02: Aber wir sind also in der Mitte der Gesellschaft, findest du nicht?
00:08:07: Wir sind weder ganz schlecht noch ganz gut.
00:08:09: Wir sind so einfach loser.
00:08:11: Was war's jetzt
00:08:11: mit dir?
00:08:12: Wir sind so Durchschnittsmenschen.
00:08:14: Absoluter Durchschnitt.
00:08:15: Und wir haben auch Sachen bestellt, da wollen wir uns fest vorgenommen haben, nichts zu bestellen.
00:08:18: Wir haben Sachen bestellt, ich fahre mittlerweile und jetzt darf ich sagen, wieder mit einem Auto herum.
00:08:23: Aber es ist kein ... Auto, sondern es ist ein Blum, Blum, Blum, Blum, Blum-Auto.
00:08:29: Es ist ein böses, von dem bösen aber nicht so böse, aber das ist eine so kührende Augenauswischerei.
00:08:36: Ich fahre wieder damit.
00:08:37: Es ist absurd.
00:08:40: Es macht Spaß, muss ich sagen, es macht mir Spaß damit zu fahren, aber es ist natürlich absurd.
00:08:46: Wir haben online bestellt, wir haben die Rubriken, die wir uns vornehmen, streifen uns hin und wieder, wenn sie uns
00:08:55: im Moment empfallen.
00:08:55: Wir haben eigentlich überhaupt keinen Plan, oder?
00:08:56: Ja, aber du bist eigentlich Ort, das ist ja ein Abgesang.
00:08:57: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:09:00: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:09:05: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:09:08: im Jahr im Jahr im Jahr
00:09:09: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:09:11: im Jahr.
00:09:11: Ich kriege einen Hörsterz mit dir.
00:09:13: Aber wenn du das sagst, Auto, ich soll über das sagen, es ist das ganze komplexe System, Auto funktioniert bei net.
00:09:20: Weil ich habe meinen Sie es ja hin, also mein Sie es ja beim Arzt.
00:09:23: Schon seit... Das
00:09:24: ist ein guter Weg, nicht zu fahren.
00:09:26: Seit August, seit August.
00:09:29: Und jetzt habe ich von dem ein Leihauto gekriegt.
00:09:32: Mittlerweile, ich war mit dem Leihauto in Sankt-Pölten, mittlerweile ist es so.
00:09:36: Wenn du einsteigen willst, musst du ganz schnell das Schlüssel in das Zündschloss geben, sonst gibt es eine riesengroße, laute Alarmanlage los.
00:09:43: Du schaffst das aber nicht, weil das ist so kurz eingestellt, da müsstest du schon drinsitzen, während du außen noch aufsperrst.
00:09:48: Nummer zwei ist... Wenn du aussteigen willst, geht die Tür jetzt nicht mehr.
00:09:54: Du musst also das Fenster runterlassen, dann musst du den Schlüssel abziehen, musst mit dem Schlüssel außen in der Hoffnung ihn nicht fallen zu lassen.
00:10:04: Ins Schlüssel noch hineinfahren, aufsperren, dann den Schlüssel wieder reintun, wieder anstecken, um das Fenster zuzumachen.
00:10:14: Dieses Fenster durch diese artauernde Öffnung schließt aber nicht mehr richtig.
00:10:19: Wenn du fährst, zieht es rein.
00:10:21: Was ja wurscht wäre, weil du ja die Heizung auftrest.
00:10:25: Aber was funktioniert nicht?
00:10:27: Die Heizung!
00:10:31: Mit so einer Kraksen fällt doch die Gegend.
00:10:33: Das ist nicht ein Video.
00:10:34: davon machen wir hier.
00:10:35: Ich denke ein Round Adkins, ein Mr Bean.
00:10:36: Das wäre ein kleiner Video.
00:10:39: Aber meine große Angst ist, mir fällt der Schlüssel sicher irgendwann runter.
00:10:43: Und dann komme ich nicht mehr aus.
00:10:45: Dann komme ich bei der anderen Tür vielleicht auch nicht raus, wenn ich rüber klettere und alle an das rüber klettern.
00:10:50: Ist wahrscheinlich
00:10:50: nicht sehr elegant.
00:11:00: Du sagst das, abgesehen von der Angst, die man hat, ob er das überhaupt nicht erblasst, dass er fährt.
00:11:06: Das er fährt, weil sie doch ein älteres Auto schon hat.
00:11:08: Also hast du so
00:11:09: eine Option, hast du so ein Quartal, sieben, zwanzig, acht, zwanzig, neun, zwanzig, wann du dein Auto zurückbekommst?
00:11:16: Ja, aber ich glaube, egal wann es.
00:11:18: dadurch, dass es ja im Freien steht und wahrscheinlich regnet es rein, ist es dann eh komplett hin,
00:11:23: wenn es klingt.
00:11:23: Wenn es dann die eine Stelle, die verrostet war, wieder gemacht, aber der Rest ist hin.
00:11:29: Also, da bist du immer, du wechselst ja, du wechselst ja deine Autos wie früher, along the line seine Frauen.
00:11:40: Kann man
00:11:41: das so sagen?
00:11:41: Sehr schön, vielleicht nicht hundertprozentig zutreffender Vergleich.
00:11:45: Denn ich muss dazusagen, ich habe wahrscheinlich mit den Autos einerseits sehr viel weniger Freude.
00:11:55: und was auch noch dazukommt, die Autos werden immer kleiner, die
00:11:58: ich kaufe.
00:12:00: Allerdings noch hatte ich immer kleinere Partnerinnen gehabt, die weiß
00:12:03: ich nicht.
00:12:04: Ja, vielleicht kann es sein.
00:12:07: Aber die werden kleiner.
00:12:09: Aber das ist keine so große Freude mehr damit.
00:12:11: Schon nicht, ich habe eine große Freude damit, aber natürlich Plagt mich da schon ein bisschen die Vernunft, aber das haben wir ja schon dreitaus mal beschrieben.
00:12:21: Das ist jetzt in dem Fall tatsächlich auch ein bisschen ein Grund, warum ich es gemacht habe, weil ich tatsächlich zwischendurch so eine Rush habe zwischen meinen Engagement, dass es auch in der Nacht selbst diese Züge nicht mehr gibt, obwohl dieser schnelle Zug, den ich natürlich schon verwende, richtig traumhaft ist, von dem wir letztes Mal gesprochen
00:12:41: haben.
00:12:42: Aber ich meine, trotzdem alle ist es so.
00:12:45: Ich finde, wir sind weder herausragend furchtbar schlechte Menschen noch, das wissen wir herausragend korrekt, positive Menschen.
00:12:53: Wir sind genau das, was ja das große Menschheit ist, nämlich der Durchschnitt.
00:12:58: Also die meisten sind ja der Durchschnitt.
00:13:00: Und wir sind nicht nach einem Podcaster.
00:13:02: Und wir sind genau.
00:13:04: Wir
00:13:05: sind ein Durchschnitts-Podcaster.
00:13:06: Und das führt mich jetzt wieder dazu, dass wir was Besonderes machen müssen.
00:13:09: Weißt du, was ich?
00:13:10: Ich werde für dich kochen.
00:13:11: Ich werde dir einen Stärz machen.
00:13:13: Weil ich als Kind habe ja viel Stärz gegessen.
00:13:16: Bin ja bei der Oma.
00:13:16: Das ist jetzt
00:13:17: etwas sehr polarisiert.
00:13:19: Na, polenta, polenta-risiert.
00:13:21: Aber polarisiert sind nicht wahnsinnig, riskierst du nicht wahnsinnig viel, wenn du für mich einen Stärz kochst?
00:13:25: Was riskier ich dann, außer dass du immer die Freundschaft aufkündigst?
00:13:28: Ach so, das macht nichts.
00:13:31: Na, du kannst den Stärz essen, entweder mit.
00:13:35: Na Polenta, kennst du das?
00:13:36: Maiskris.
00:13:40: Ja, Maiskris.
00:13:41: Ja, in noblen lokalen kriegt man Polenta.
00:13:43: Und als Scherz, führts Scherzkassen.
00:13:46: Und den kannst du mit Krammeln und Fett und Kaffee oder mit Krammeln und Fett und sauer Milch oder auch ohne Krammeln und also Krammeln.
00:13:54: Ja, ich hab's als Kind... Ich hab sehr oft Stärz gekriegt bei der Oma.
00:13:58: Meine Schwester, die Narische, hat das mit sauerer Milch gegessen, meine Oma und Algen auch.
00:14:03: Und ich hab dafür Kaffee gekriegt, so ein großes Kaffeevel, also wahrscheinlich so Kartreiner Kaffee, mit ohne Koffein.
00:14:10: Und da füllt Zucker rein und dann den Stärz mit Grammeln.
00:14:13: Eintunken oder was?
00:14:16: Ist der Stärz wie ein Kuchen?
00:14:18: Na, das ist so wie Grießbrei.
00:14:21: Also so trockene... War
00:14:22: harte Waffe, oder wie?
00:14:24: Na das war so in einer Schüssel, wo du mit dem Löffel so raus gehst.
00:14:27: So eine Masse.
00:14:29: Aber Polenta wäre ja nur eine Beilage.
00:14:31: Ist das quasi auch nur eine Beilage?
00:14:33: Ja,
00:14:33: aber das war eine Hauptspeise.
00:14:34: Also Polenta ist Hauptspeise.
00:14:36: Armeleute essen.
00:14:37: Das
00:14:39: ist dann schon die Richtignobelere.
00:14:41: Aber das haben sie in der Früh gegessen, in der Steinmark.
00:14:43: Also überall wahrscheinlich in Österreich.
00:14:44: Ein richtig
00:14:45: krasses Essen.
00:14:46: Und das ist es genau.
00:14:47: Das haben sie mir immer, hat man dir auch mal gesagt, wenn die die am Feld gearbeitet haben, haben wir früher einen Stärz gegessen und hatten bis Mittag keinen Hunger.
00:14:55: Weil das gibt dir Kraft.
00:14:59: Und ist das nur zu Weihnachten so gewesen?
00:15:01: Nein, das haben wir immer gegessen.
00:15:02: Na zu Weihnachten nicht, das war immer.
00:15:04: Und Stärz?
00:15:05: Ich glaube auch, dass das gesund ist.
00:15:07: Weihnachtsstärz gibt es?
00:15:08: Es gibt
00:15:09: sonst einen Stärz, also wo man wirklich zu Weihnachten den Stärz ist.
00:15:13: Aha,
00:15:14: das wusste ich nicht.
00:15:16: Daher dachte ich ja, Hörstärz ist natürlich traumhaft auch für die Weihnachtsedition.
00:15:20: Ach so, ich wusste vom Weihnachtsstärz wieder nix.
00:15:22: Das könnte aber sein, ja.
00:15:23: Und das ist eigentlich was Gutes.
00:15:25: Das ist eigentlich Stärz.
00:15:26: Also Polenta ist ja, ist ja Nobel auch ein bisschen, wenn du sagst, hey, da lene ist ja lokal, da bekommst du Polenta.
00:15:32: Ist schon eine Anreichung, was ich jetzt gemacht habe.
00:15:33: Ja, das
00:15:33: ist ja sehr cremig und sehr weich und so.
00:15:36: Ich glaube, die Konsistenz kann man dann selber noch bearbeiten.
00:15:38: Aber bei der Oma war es halt so, so, ich kann es nicht anders sagen als buntlich.
00:15:44: So, mit einem Löffel rein, was du in der Schüssel stehen in der Mitte.
00:15:47: Sauerkraut
00:15:48: dazu.
00:15:50: Sauerrahmen, Sauermilch, nicht Sauerkraut, Sauermilch.
00:15:55: Weil ich habe nämlich auch, bei Polenta kannst du ja auch so, das kann sicher mit dem Stärz sein machen, dass du es quasi fertig machst und dann aber so Plätzchen machst sozusagen und dann in den Ofen noch gibst, dass du es wirklich...
00:16:07: Ja, ich stelle vor, man könnte das dann auch herausbraten noch.
00:16:11: Ganz sicher.
00:16:12: Oder Ofen.
00:16:14: Du kannst ja alles wahrscheinlich mal eine Lade drauf geben.
00:16:17: Aber wir sollten mal Stärz machen.
00:16:20: Ich freue mich sehr.
00:16:20: Ich glaube, Stärz ist gesund.
00:16:22: Dann
00:16:22: machen wir aber ausprobierer Ecke.
00:16:24: Ausprobierer Ecke.
00:16:25: Apropos ausprobierer Ecke, Raphael Grasser, seines Zeichen... Seine
00:16:30: Ausprobierer Ecke?
00:16:32: Nein, nein, nein, gar nicht.
00:16:34: Raphael Grasser seines Zeichen ist ja mein Techniker.
00:16:38: Und und
00:16:40: und lieber
00:16:41: Graserafe, weiß ich nicht, ob der Raffi mit dem richtigen Graser verwandt ist.
00:16:44: Ich könnte es mir aber vorstellen.
00:16:47: Ja.
00:16:51: Das hast du gesagt mit der politischen Einstellung, weil er hasst mich seit zwanzig Jahren, wenn ich das jedes Mal so sage.
00:16:56: Aber der Raffi hat was erkannt.
00:16:59: Ja, Merry Christmas Raffi und Michi und Olli und Basti und die haben.
00:17:04: Hast du es aufgeschrieben?
00:17:05: Ich habe es von mir.
00:17:07: Du hast es, glaube ich, den Aktenzeichen XY.
00:17:10: Genau.
00:17:11: Und zwar den Schweizer Kollegen.
00:17:13: Er heißt, hieß Konrad Toens.
00:17:16: Das hat auch Gerhard Hirschmann angeführt.
00:17:20: Und davor, aber vor Konrad Toens, gab es noch in den Sechziger, Siebziger Jahren einen Kollegen und der hieß Werner Fetterli.
00:17:28: Aha.
00:17:28: War Konrad wie?
00:17:30: Konrad
00:17:31: Thorens, da müssen wir aufpassen, nicht mit Lorentz verwechseln.
00:17:35: Konrad Thorens, hatte der so ein Marschall und war das der...
00:17:39: Wir haben keine Erinnerungen an den Schweinen.
00:17:41: Na,
00:17:42: aber jetzt glaube ich, das war sein Männchen, also kein Hühner mehr nicht damit.
00:17:48: Ja, ein Fernsehen war der kleine Alter.
00:17:50: Ja, sorry, das war despektierlich aber.
00:17:52: Und hat das so ein dünnen Bad und so... Aber so eine Masche hatte er, glaube ich, wenn das der ist.
00:17:59: Aber vielleicht irre ich mich.
00:18:00: Nein!
00:18:01: Quatsch!
00:18:02: Der Schweizer war ja der Dings blödsinn.
00:18:05: Das war ja der
00:18:06: Nix.
00:18:07: Alles zurück.
00:18:08: Das war doch der Guido.
00:18:10: Guido, hieß der.
00:18:11: Ja, das ist was bin
00:18:13: ich.
00:18:13: Guido.
00:18:15: Guido.
00:18:16: Ah so, das ist was bin ich.
00:18:17: Da bist du beim Robbie Lampe.
00:18:20: Das sind sie dann.
00:18:20: Ja,
00:18:22: völlig verweistelt.
00:18:24: Der hat keine Masche, ich weiß, wer was bin ich.
00:18:29: Ja, wer bin ich, wo bin ich, was bin ich?
00:18:36: Ja, verwechselt, gut.
00:18:37: Na gut, aber danke an die Zuhörer und Leserschaft und Schreiberschaft, die uns das gesagt hat, was bin ich?
00:18:46: Du hast gesungen?
00:18:48: Ich habe gesungen, es können wir auch gleich auflösen.
00:18:59: Das ist Runaway Train von
00:19:02: Soul Asylum.
00:19:05: Und Liedsängern Dave Perner, ich habe voll recherchiert.
00:19:07: Dave Perner und ich habe sogar recherchiert, dass es in twohundneinzig rausgekommen ist, das Lied.
00:19:12: Daran erkennst du jetzt, wie alt wir sind.
00:19:15: Ja, was interessant ist, dass dieses Lied mich auch erinnert hat an Coming home for Christmas.
00:19:23: Echt?
00:19:24: Ich glaube wegen dem Sänger, obwohl es natürlich ein ganz anderes Sänger ist, aber eine Coming Home für Christmas ist wahrscheinlich rauf, genau, was rauf und drunter geht in dieser
00:19:34: Zeit.
00:19:35: Was kann ich jetzt?
00:19:36: natürlich, nachdem ich es jetzt genannt habe, kann man das jetzt nicht mehr singen halt in der Weihnachtszeit.
00:19:40: Wenn Sie am siebundzwanzigsten oder achtundzwanzigsten Jänner in Graz sind oder in der Nähe von Graz sind und Ali Yaks, den Mann der Chris Rear, mit Dave Burner verwechselt, sehen wollen, dann haben sie die Gelegenheit im Grazer Theatercafé in der Mandellstraße das zu tun.
00:19:59: In der Mandellstraße ist das Theatercafé, das berühmte Theatercafé, in dem ganz viele Persönlichkeiten schon waren.
00:20:06: Ich glaube jeder berühmte unter dem Tisch irgendwo beim Samenkehren.
00:20:12: Eine Anfänge auch schon in Graz?
00:20:14: Nein, nein, nein, nein.
00:20:17: Aber es ist eine Heimat.
00:20:18: Aber es ist in Graz sozusagen die künstlerische Hermann.
00:20:22: Ich liebe das Theater.
00:20:23: Sie
00:20:23: ist ein
00:20:24: Heilsspiel.
00:20:25: Ganz klein, es ist ganz klein.
00:20:28: Hat Millionen von Tonnen an Geschichte.
00:20:31: Wolfi Bauer hat dort Gedichte geschrieben immer und so.
00:20:34: Und es früher war ein Klavierspieler drin, an der er gespielt hat, der jedes Lied, das es am Klavier jemals gegeben hat, spielen konnte.
00:20:41: Auch etwa eine Spezialität dort angeblich?
00:20:45: Ja, die Eierspeise.
00:20:46: Die beste Eierspeise
00:20:48: Europas.
00:20:50: Eierspeise in vierhundertsechsten, zwanzig Varianten, eine besser als die andere.
00:20:54: Und dafür ist das berühmt.
00:20:56: Ja, ich war noch nie dort und habe immer nur von diesen Eierspeisen gehört.
00:21:00: Ja, das kommen auch viele, was das Lustig ist, ich spiele ja immer wieder dort.
00:21:05: Und dann kommen manchmal, nach der Vorstellung, dann Kollegen, die vorher woanders spielten, ins Theatercafé.
00:21:11: Ja, an die Vita-Sex zum Beispiel, habe ich schon öfter gesehen.
00:21:14: Und da sitzt man dann und quatscht.
00:21:15: Das ist super.
00:21:17: Also wir freuen uns sehr.
00:21:18: Siebenundzwanzig und abends ist es der Jänner abends.
00:21:21: Wo sehen wir das?
00:21:22: Sehen wir das?
00:21:22: Wahrscheinlich gibt es eine Homepage vom Theatercafe wahrscheinlich.
00:21:26: Genau, genau.
00:21:27: Einfach googeln und kommen.
00:21:29: Wir freuen uns sehr.
00:21:30: Es wird sicher sehr, sehr lustig und spannend werden.
00:21:33: Wir haben uns einiges vorgenommen.
00:21:35: Es gibt auch noch einmal eine Spendenaktion für Held for Kids.
00:21:41: Und ich bin sehr gespannt, was wir da machen werden.
00:21:44: Und ich habe furchtbar Angst auch gleichzeitig, Gregor.
00:21:47: Das muss ich da ganz ehrlich sagen, weil du natürlich dort der absolute Lokalmatador bist.
00:21:52: Naja, aber die Wände und die Stühle hören nichts aktiv zu,
00:21:57: die Leute.
00:21:58: Die Menschen kennen dich dazu.
00:21:59: Du hast so viel Vorschusslorbeeren, dass ich Angst habe, Ausgeburt zu werden oder dass Leute sagen, was macht der Jagd schon?
00:22:05: Der Gregor, der Seeberg soll der Neune auf der Bühne sein.
00:22:08: Ja, aber... Aber es wird so sein, dass du ausgebucht wirst.
00:22:12: Das kann auch sein, dass du beschossen wirst mit Eiern, mit den Eierscheinen.
00:22:17: Mit Eierscheinen, die man nicht mehr braucht.
00:22:19: Ja, aber dann ist es so, da will ich sagen, das ist einfach eine Erfahrung, die man auch machen muss.
00:22:25: Vielleicht ertränkt man mich nicht mehr.
00:22:27: Weil du bist eher volksverwöhnt.
00:22:29: Aber dann spürst du in Graz und wirst ausgebot und ich komm nach Wimsberg.
00:22:36: Das
00:22:38: kann man nicht sich merken.
00:22:40: Das
00:22:42: geht
00:22:48: nicht.
00:22:50: Der
00:22:52: Menschheitwürde ist in eure Hand gegeben.
00:22:53: Nämlich in dem Fall in deine.
00:22:55: Der Menschheitwürde, der Leute in Bad Wimsbacher Garten ist momentan in deine Hand gegeben worden.
00:23:00: Und du hast sie fallen lassen.
00:23:03: Ich möchte jetzt eine Lanze brechen und allen Bad Wimsbacher Garten hat Dinge erinnern.
00:23:09: Alles Gute zu Weihnachten wünschen.
00:23:11: Und ihr werdet von mir nicht vergessen.
00:23:13: Ich möchte den Bad Wimsbach, Neathattinger, innen auch freue Weihnacht, innen wünschen, weil, weil, weil, weil... Weil
00:23:24: Sie auch Menschen sind.
00:23:25: Das war schon was, du denkst.
00:23:27: Na, ich kenne ja nur dich von dort.
00:23:29: Ja.
00:23:30: Aber in alle Saison wie du, ist lustig.
00:23:33: Kannst
00:23:33: noch in den zweiten Bad Wimsbach, Neathattinger.
00:23:36: Günther Thola.
00:23:38: Ach, Günther Thola.
00:23:39: Ist auch ein bisschen aus.
00:23:41: Aha, na dann, ich setze das Ding, ich setze das
00:23:43: Ding für unsere zweiten Heimat.
00:23:45: Ach, echt?
00:23:47: Aha, ihr setzst besser die Lustigen, gell?
00:23:48: Also, man
00:23:50: muss ja auch lustig sein, wenn man von dort
00:23:52: kommt.
00:23:56: Na, du wirst nicht ausgeboten, gerade im Gegenteil, die Kratzer, die, die, die dort hingehen, lieben es ja schon, die, die zu uns, die Vorstellungen kommen, mögen das ja, was wir machen.
00:24:05: Da geredet
00:24:06: mir so ein, dass ich eher als Atlatus oder Diener auftrete, der dir das Wasser bringt.
00:24:11: Ah, Ali?
00:24:12: Nein.
00:24:13: Wohne Verantwortung.
00:24:14: Nein, weil wenn du einen Diener dort gibst, der mir das Wasser bringt, hab ich ausgeschissen.
00:24:19: Wollen wir Diener fahren?
00:24:20: Weil
00:24:20: ich weiß genau, was du da alles machst.
00:24:23: Wie du die Demütigung einer ganzen Epoche auf deinen Schultern trägst.
00:24:30: Das wär lustig.
00:24:32: Apropos demütigungen, hast du mir nicht von Dizzy Boil erzählt?
00:24:36: Ja.
00:24:38: Dizzy Boil hat ein Interview gegeben und hat darüber gesprochen, dass die Erde nicht uns braucht, sondern wir brauchen die Erde.
00:24:51: Und er spricht von dem, also er wird gefragt, was er sich eigentlich wünscht oder was er irgendwie Was er gab, was uns vielleicht noch helfen könnte und uns irgendwie noch bis zu einem gewissen Grad retten könnte, was unsere Zivilisation betrifft.
00:25:12: Und er sagt, das Einzige, was es gibt, ist Empathie.
00:25:18: Empathie ist das Letzte, was uns vor dem Abgrund bewahrt, sagt er.
00:25:21: Und sie gilt inzwischen als Schwäche.
00:25:23: Ellen Musk nannte Empathie einmal das größte Problem der westlichen Zivilisation.
00:25:29: Ach, ist das ein Aschloch?
00:25:30: Wir sind verloren.
00:25:31: Empathie heißt, den Blick vom Spiegel aus Fenster zu richten, zu begreifen, dass man nur eines von acht Milliarden Tieren auf diesem Planeten ist.
00:25:41: Und das ist so gleich.
00:25:42: Er sagt dann auch, die Erde braucht uns nicht.
00:25:44: Wir brauchen sie und sie wird lachen, wenn wir längst Asche sind.
00:25:49: Also ich finde diesen Satz so wahnsinnig gut, dass Empathie das alles entscheidend ist, weil ich stelle mir jetzt gerade folgende Frage.
00:25:57: Wänder, liebe Gott.
00:25:59: eine Spezies erschaffen hat, die aus acht Milliarden Individuen oder bald neun Milliarden Individuen besteht.
00:26:08: Dann kann er sich doch nicht gedacht haben und das sollen lauter Einzelkämpfer sein.
00:26:13: Ja.
00:26:13: Das ist ja unlogisch.
00:26:14: Wenn es vier gibt, ja.
00:26:17: Aber wenn es neun Milliarden sind, dann können das ja jetzt rein physikalisch keine Einzelkämpfer sein, weil das geht sicher schon rein platzmäßig gar nicht aus.
00:26:24: Und das ist... Und das ist doch, also das ist für mich die einfachste Erklärung, warum man empathisch sein muss, aber warum man empathisch sein soll ist, weil ich möchte diesen Spruch, den ich so gerne zitiere, nochmal wiedergeben, weil es ist Weihnachten und es ist Zeit für Sinnsprüche.
00:26:39: Darf ich, Ali?
00:26:40: Ja, ich möchte dich darum sogar füllen.
00:26:43: Ich bin lieber ein gut Mensch, weil das Gegenteil von gutmensch ist ein Arschloch.
00:26:50: Und wer will denn ein Arschloch sein?
00:26:52: Ja.
00:26:53: Da bin ich doch lieber ein gut Mensch.
00:26:54: Ja.
00:26:55: Ist es ein Zitat, aber etwas, was du selber sagst?
00:26:58: Von mir, ich bin aber Zitabel und man kann das Gegenteil von Gutmensch ist Orschloch, weil er ein Orschloch sein.
00:27:04: Und das ist, was diese Beule sagt, total richtig.
00:27:08: Ich glaube auch übrigens, weißt du, was ich glaube, wer überleben wird?
00:27:13: Es werden, wenn wir dann, der mal eins nicht mehr sind, ich habe immer geglaubt, die Insekten werden überleben.
00:27:18: Ich glaube nicht mal die Insekten, ich glaube die Pilze.
00:27:21: Die Pilze?
00:27:22: Ich habe eine Frage an dich.
00:27:23: Ich habe ungefähr dreieinhalb Liter Thymian-Tee getrunken.
00:27:26: Was für ein Erpasst.
00:27:28: Ich muss jetzt
00:27:31: zur Thymian-Ausgabestelle.
00:27:36: Geht das?
00:27:36: Das dauert genau zwei Komma vier Minuten.
00:27:39: Okay, Ali, aber wie machen wir das jetzt mit dem Mikrofon?
00:27:41: Ich fahre
00:27:41: aber auf, dass jetzt die Naturecke beginnt.
00:27:44: Ja.
00:28:09: Und ich bin dann gleich wieder da.
00:28:11: Ich tue so, als wärst du da.
00:28:12: Wenn ich aufs Klo muss, zum Beispiel, auch wenn's im Weihnachtsklo ist, obwohl die Vogelswitschern bei mir im Klo wieder weiss, ne?
00:28:22: Ja,
00:28:23: die Leute, die von dir für den Eindruck haben, wenn ihr Zwitschern die Vogeln im Klo.
00:28:27: Es gibt Menschen, mit denen sie den Kopf zwitschern und bei denen sie die Zwitschern am Klo.
00:28:32: Okay, es geht los, du kannst stoppen.
00:28:35: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, alles was sich über alle Jagdständen stimmt.
00:28:39: Also... Ich rede jetzt mit einem imaginären Gegenüber, Ali, der gerade beim Vogelgezwitscher ist, die Pilze, also man kommt ja immer mehr drauf, das ist eine sehr komische Situation mit jemandem zu reden, der nicht da ist, was Pilze alles können.
00:28:59: und Pilze können alles, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, Pilze können alles, sie können nicht nur Schadstoffe in Wertstoffe umarbeiten, Sie können, man kann damit Häuser bauen, man kann damit Häuser dämmen, man kann damit, wie wir wissen, Penicillin oder so weiter, man kann damit Medikamente herstellen.
00:29:17: Man kann sie essen, man kann Pilze mittlerweile gezielt einsetzen, um Bäume zu schützen vor schädlichen Einflüssen.
00:29:25: Man kann Pilze... einsetzen, um Wälder zu stärken, damit sie vor Befall von Portenkäfern oder auch vor Waldbrennen, also nicht vom Waldbrand per se, aber in der Regenerierung gestärkt sind.
00:29:39: Man kann Pilze sind die größten Lebewesen, Zusammenhängen, die es gibt, Pilze bilden sozusagen mit ihren unterirdischen Wurzeln oder Wurzelgeflechten.
00:29:54: so zu sagen, wie Staatengebilde, die riesengroß sind.
00:29:57: Pilze halten den ganzen Boden am Leben.
00:30:00: Ohne Pilze gebe es kein Leben unter der Erde.
00:30:04: Pilze sind das allerbeste, was es gibt.
00:30:06: Und noch dazu führen sie dazu, dass die Menschen im Herbst in den Wald gehen und frische Luft atmen.
00:30:14: Also Pilze, da ist er wieder.
00:30:16: Pilze sind das um und auf.
00:30:18: Und ich glaube, ja, alles wieder da.
00:30:22: Und ich möchte abschließend sagen, dass Pilze, die Pilze sind dermaßen resistent und anpassungsfähig.
00:30:30: Da können wir Menschen jetzt mal hinschnuppern.
00:30:32: Also ich denke wirklich... dass vielleicht nach uns noch die Tierwelt überleben wird, dann vielleicht das in einem Grund, keine Ahnung, durch Veränderung des Klimas oder der Zusammensetzung der Luft, Insekten.
00:30:44: Und wenn die nicht mehr sind, Pilze.
00:30:45: Weil Pilze können in jedem Habitat, können Pilze existieren.
00:30:49: Die besten.
00:30:50: Die Pilze
00:30:50: hatten wir ja schon zum Thema, da hast du schon so vorgeschwärmt.
00:30:53: Die sind so, ja, und ich lese immer wieder Neues drüber.
00:30:56: Und das ist auch so interessant.
00:30:57: Das ist nicht
00:30:57: fürs unsere Feinde sehen.
00:30:59: Na gar nicht, gar nicht.
00:31:01: Der Pilz ist mehr als unser Freund.
00:31:04: Wir sollten uns bemühen, der Freund, das Pilz auszuwerden.
00:31:07: Wir sind hierarchisch unter dem Pilz.
00:31:10: Aber den Politiker Pilz wird man auch nicht als Feind, oder?
00:31:13: Nein, auch nicht als Feind sind.
00:31:15: Der Politiker Pilz wiederum, der muss jetzt gerade Strafe zahlen und sein Buch wird eingestampft.
00:31:20: Ohi, das habe ich nicht gewusst.
00:31:22: Aber falls ihr Sachen behauptet?
00:31:23: Nein,
00:31:24: nicht erst instanzlich einmal verloren und weil er gesagt hat, die Polizei hat mit Absicht was vertuscht beim Billner-Checkfall und jetzt ist er erst instanzlich verurteilt, aber das wird dann in die nächste Instanz gehen und damit wird alles anders werden und so weiter, hoffe ich doch wohl.
00:31:37: Darf ich dich für etwas fragen?
00:31:39: Wir haben immer gesagt, wir wollen nicht über Politik reden, aber ich habe ja im Vorfeld zu diesem Podcast mit dir kurz geplaudert über dieses Modell, dass der Pferden an von Schierach vorgestellt hat.
00:31:50: Ja.
00:31:51: Und wollen wir das kurz?
00:31:53: Das
00:31:53: finde ich schon super.
00:31:54: Gemeinsam
00:31:54: besprechen?
00:31:55: Ja, bin ich dafür.
00:31:57: Okay, also der Ferdinand von Schierach sagt in einem Podcast mit einem Brecht, glaube ich, das ist ein ganz interessantes.
00:32:05: Er hätte eine Möglichkeit oder ein Modell, wie man vielleicht besser mit Politikern umgehen könnte oder wo Politiker irgendwie auch vielleicht besser handeln könnten.
00:32:14: Und zwar vor einer Wahl, Darf jeder, der sich quasi aufstellt zu dieser Wahl, drei Themen nennen, die er durchsetzen wird.
00:32:24: Drei Vorhaben, die er durchsetzen wird.
00:32:28: Das wird im Vorfeld schon erlaubt quasi von den späteren anderen möglichen Koalitionspartnern.
00:32:35: Das gilt quasi für alle, die sich aufstellen.
00:32:38: Dann wird gewählt.
00:32:39: Dann kannst du quasi einen Menschen wählen, der diese drei Sachen fix durchsetzt.
00:32:44: Und die anderen quasi müssen dir das garantieren.
00:32:48: dass du das durchsetzt und dann weißt du auch, wenn du wählst und warum du ihn wählst.
00:32:53: Und bist quasi nicht mehr in der Situation, dass das sowieso alles nicht durchgesetzt wird, was wir haben.
00:32:58: Sehr gescheit.
00:33:00: Sehr gescheit.
00:33:01: Das finde ich super.
00:33:03: Das finde ich super.
00:33:04: Das ist eine Säule von dem, was er davon schlägt.
00:33:05: Ist es gescheit?
00:33:06: Ist es realistisch auch?
00:33:10: Das weiß ich nicht, ob es real
00:33:11: ist.
00:33:12: Wenn andere Mitbewerber, also aber schön von ÖVP, SBO bei uns jetzt, grüne Blablabla Rede, können die das seriös machen, dass man dem anderen sagt, okay, die drei ist auch ein Garantier, da die, wenn wir gern später in einer möglichen Koalition sind, darfst du die durchsetzen?
00:33:28: Ja, da müsste im Vorfeld schon geklärt werden, ob das dann möglich ist.
00:33:32: Also wenn man jetzt sagt, was ist die Freifahrt für alle, da müsste der anderen sagen, okay, Wir würden es dann auch akzeptieren.
00:33:41: Ja.
00:33:42: Sonst ist es auch wieder
00:33:43: gut.
00:33:45: Genau.
00:33:46: Ich glaube, dass es in der Theorie ein leichter umsetzbares Modell ist als in der Praxis, weil vielleicht sind dann so überzogene Forderungen, dass sagt ihr, das geht ja nicht.
00:33:56: Wie jetzt?
00:33:56: Freifahrt für alle.
00:34:00: Aber ich könnte mir vorstellen, dass wenn es Themen sind, die jetzt realistisch sind, wie, was es sich... Sparpaket wirklich durchziehen, ja.
00:34:11: Mindestsicherung.
00:34:12: Genau, genau.
00:34:13: Das muss man so sagen, oder irgendwas, was sie sich einfrieren, Gelder, Steigerungen einfrieren, dass das fix ist, dass es nicht dann sagt, der wird nachverhandelt, Arbeitsgruppe eingerichtet, sondern ich finde das gar nicht schlecht, weil dann würde ich als Wähler sagen können, okay, ich wähle die und die Partei wegen einer dieser drei Punkte oder wegen aller drei Punkte.
00:34:36: Ich weiß, dass ich es bekomme.
00:34:38: Und das kriege ich, wenn die an die Macht kommen, kriege ich das wirklich.
00:34:41: Dann
00:34:42: würden die Wähler auch wieder wählen gehen.
00:34:45: Ja, immer die Wahlbeteiligung ist in Österreich, weiß ich gar nicht, bei wie viel, dreiundsechzig?
00:34:49: Ja, sowas, aber es könnte natürlich auch höher sein.
00:34:52: Na sicher, na eigentlich sollte es ja hundertprozent
00:34:54: sein.
00:34:54: Es wäre ein größeres Abbild unserer Demokratie oder unserer Meinung, wenn
00:34:59: wir
00:35:00: mehr Prozent sind.
00:35:02: Man kann es ja nicht oft... Ja, Entschuldige, ich darf nicht nur sagen, weil es mir dann auf der Zunge brennt, man kann es ja nicht oft genug sagen.
00:35:10: Alles Leben ist ja politisch.
00:35:12: Leider so ein Interessiermann für Politik ist das ja bereits eine politische Aussage.
00:35:16: Und sie sagen, ich gehe nicht wählen, das finde ich so arg, weil ab dem Zeitpunkt müsste diese Person, die das gesagt hat, auch nachhaltig die Goschen halten.
00:35:25: Du warst nicht wählen.
00:35:27: Und dass wir wählen können, können, ist sowas Tolles.
00:35:30: Es gibt so viele Länder, die meisten, die kann man nicht wählen, da sitzt er dort, der oder die Machthaberin, am meisten ist der.
00:35:38: Und das war es.
00:35:40: Da weiter auch noch, man sollte die Amtszeit der Entscheidungsträger fix auf eine gewisse Zeit begrenzen, ja, ob das jetzt fünf, sechs Jahre sind, wie wir immer, und dann ist es aber aus für den.
00:35:53: Das heißt, er kann auch nicht mehr kalkulieren, wie auch immer für eine nächste Amtszeit und so, sondern man muss einfach, und das geht für alle, von vornherein sagen, das ist deine Amtszeit, das begrenzt, und in diesen sechs Jahren machst du das Beste aus dem, was du versprochen hast und was du gesagt hast.
00:36:09: Super.
00:36:09: Wir hören mit dem ganzen Kaltkühler auf.
00:36:12: Und die dritte Variante, das Säule war auch noch, musst du dich jetzt auch, na also, die dritte Variante war, oder Idee war, dass quasi Es ist nicht an verschiedenen Tagen die Länder wählen, zum Beispiel in Deutschland, das könnte man in Österreich auch machen, sondern dass man tatsächlich einen Tag nimmt und an dem Tag wird quasi in allen Bundesländern gewählt.
00:36:33: Also das finde ich zum Beispiel auch sehr gut.
00:36:36: Man immer sind sie im Wahlkampf und versprechen.
00:36:39: Permanenter Wahlkampf und dann tut die eine Gemeinde, die eine Nachbargemeinde des anderen Bundesländern sich spekulieren mit.
00:36:46: Aber wir machen einen Freibad, damit wir dann die Leute rumerziehen und so weiter.
00:36:51: Weil da gibt es ja die Einschleifregelung, die Orge, wenn du zu wenig ausgegeben hast vom budgetierten Geld, das du hast, dann musst du es dem Nachbarpolitischen Bezirk quasi geben.
00:37:04: Das heißt,
00:37:06: Einschleifregelung.
00:37:07: Damals hatten wir sechsundartige Bezirke, jetzt sind es aber für mich erst mal schon neunzig, politische Bezirke.
00:37:12: Und dann drum bauen wir noch schnell eine Freibadwoche, damit wir das Geld ausgeben.
00:37:16: Ja, das erinnert mich an unsere Branche, unsere Theaterbranche.
00:37:20: Wenn ihr quasi zu wenig Geld von den Subventionen ausgibt, kriegt ihr es im nächsten Jahr nicht mehr.
00:37:25: Genau, und das ist völlig vertrottelt.
00:37:27: Und wenn alle gleichzeitig wählen würden, dann würden wir zu sprechen.
00:37:31: Aber das Einzige, was ich mir denke, ist, wenn jemand auf fünf Jahre gewählt wird, oder sechs, und nur diese Zeit hat, ist natürlich der oder die Grundprinzessin, die die nächste Wahl zu schlagen hat.
00:37:44: schon auch im Wahlkampf wieder, vielleicht mit den Themen, die der aktuelle Prinz, der aktuelle König, ich weiß es nicht, ob das automatisch dazu führen würde, weil die Person muss nicht wieder gewählt werden.
00:37:57: Ja, die Person.
00:37:58: Aber es geht ja oft um Parteien auch.
00:38:00: Ja, aber in dem Fall wäre
00:38:02: es die Person.
00:38:04: Aber was sich durchsetzt oder was wirklich zu erkennen ist, ist, dass Leute, selbst wenn sie es wollten, Politiker, ihre Dinge, die sie vorversprechen, nicht durchsetzen können, weil dann eben die andere Partei ist und du sofort in die Kompromiss reingehst, was Kompromiss hier prinzipiell nicht kein schlechtes Mittel ist, aber du kannst nicht zu den Dingen, du kannst sie nicht durchsetzen.
00:38:30: Weil du koalierst mit dem anderen.
00:38:33: Ja genau und ich bin auch irgendwie der Ansicht, dass Man weiß ja nie, was die richtige Lösung wirklich ist.
00:38:41: Also die eine richtige Lösung gibt es ja vielleicht nicht.
00:38:45: Dann probieren wir doch einen Weg, der dann nach fünf Jahren wieder korrigiert wird in eine andere Richtung.
00:38:51: Aber lass uns noch einen Weg probieren.
00:38:52: Ich gehe immer da fünfzehn Jahre so entlang und es ist so, und es ist ja, Politiker sind ja, es ist ja eine Überraschung auch nur Menschen.
00:39:02: Die sind genauso macht, lassen sich genauso korrumpieren von Macht und Entscheidungskraft und Geld, wie jeder andere Mensch auch.
00:39:12: Warum soll die denn anderen sein oder haben sein über diese Dinge?
00:39:16: Natürlich
00:39:18: nicht.
00:39:20: Nein, gar nicht.
00:39:21: Die Lichtgestalten, die wenigen, also das ist völlig ganz normale Hirseln wie wir, wie tun wir ich auch.
00:39:28: Okay,
00:39:31: das war jetzt der politische Ausflug.
00:39:33: Find ich
00:39:34: sehr gut.
00:39:36: Finde ich sehr super, super, total.
00:39:39: Du bereicherstest mein Leben wieder mal.
00:39:41: Das freu ich mich.
00:39:42: Apropos bereichern, wir haben doch immer verschiedene Europriken, wir hatten schon die Naturecke.
00:39:48: Darf ich das expliziereckern, eins meiner Lieblingseckern?
00:39:51: Unbedingt.
00:39:53: Aufmachen.
00:40:09: Und zwar habe ich mir folgendes überlegt.
00:40:11: Dinge, die wir verwenden, Redewendungen, wie zum Beispiel, man ist auf den Hund kummern.
00:40:17: Ja.
00:40:18: Habe ich mir aber angeschaut, woher das kommt?
00:40:21: Ja, das interessiert mich.
00:40:22: Eine Erklärung ist, die halte ich für weniger relevant, ist, dass wenn man zu wenig Geld für das Pferde gespannt hatte, musste man sich von Hunden ziehen lassen.
00:40:36: Aber die für mich relevante Erklärung ist, dass Man früher, wenn man das Geld oder seine Herzschildkeiten aufbewahrt hat in der Natur, hat man nachweisbar unten einen Hund hineingeschnitzt am Boden.
00:40:51: Das Abbild eines Hundes.
00:40:52: Und man wusste, wenn man den sieht, dann geht es zur Neige.
00:40:57: Da ist man auf den Hund gekommen.
00:40:59: Das finde ich total
00:40:59: schön.
00:41:00: Das gefällt mir sehr gut.
00:41:02: Oder einen Bock schießen.
00:41:05: Da habe ich mir nämlich überlegt, warum sagt man einen Bock schießen?
00:41:07: und es ist aber negativ gemeint.
00:41:11: Eigentlich wäre das ja positiv.
00:41:14: Das kommt daher, dass
00:41:18: früher
00:41:18: bei Wettkämpfen im Mittelalter der Verlierer einen Ziegenbock geschenkt bekommen hat.
00:41:27: Der Verlierer?
00:41:28: Der Verlierer, das wusste ich nicht.
00:41:30: Und damals sagt er, du hast leider den Bock geschossen.
00:41:33: Jetzt beim Wetsch ist...
00:41:34: Eine Dame von uns bei der Abfahrt als Siegerin ein Kalb bekommen.
00:41:39: Hast du das mitgekommen?
00:41:40: Nein.
00:41:40: Ich kriege ein Kalb-Geschenk.
00:41:42: Ein Kalb?
00:41:43: Ein Kalb.
00:41:45: Ein Kerl im Fernsehen.
00:41:46: Ein Kalb.
00:41:47: Ein Kuh.
00:41:47: Eine kleine Kuh.
00:41:48: Ein Kuhbaby.
00:41:50: Das kann er nicht vorsern.
00:41:51: Das ist ja
00:41:52: wirklich alter.
00:41:52: Das Kalb ist bei der Sieger-Errung.
00:41:55: Das
00:41:56: ist ja wie in Spanien, wenn sie beim Stierkampf, die lebenden Händel in der
00:41:59: Arena schmeißen.
00:41:59: Ja, das war in der Schweiz.
00:42:01: Echt?
00:42:02: Ja.
00:42:02: Und
00:42:02: das wird der Mutterkuh entnommen, weil die XY gewonnen hat.
00:42:06: Ich nehme mal an, dass das jetzt nur so ein symbolisches Ding ist, das heißt jetzt dann wahrscheinlich, wie die Skifahrerin, und bleibt eh dort, wo sie ist.
00:42:12: Ah,
00:42:13: der hat das nicht, der hat das nicht in einer Schachtel gekriegt.
00:42:16: Nicht dort, nicht Schnitzel dort.
00:42:18: Ein Kalb.
00:42:19: Aha, also das heißt, der Verlierer bekommt den Siegenbrock und die Gewinnerin das Kalb.
00:42:26: Und daher kommt auch keinen Bock haben.
00:42:28: Ich habe keinen Bock auf das, das hat sie entwickelt.
00:42:31: Kohldampf haben wir schon mal geredet, Kohldampf, das es Hunger, Hunger heißt.
00:42:35: Und dann wollte ich dir noch sagen,
00:42:39: Schmiere
00:42:40: stehen zum Beispiel, Schmiere stehen.
00:42:43: Das kommt wieder aus der Rot-Welschen-Sprache, über die müssen wir mal eigener sein und machen die Daunersprache.
00:42:48: Rot-Welsch, Rot-Welsch, Rot kommt von der Rotte, so Rotte, zusammenschluss, so.
00:42:54: Und Welch ist ja alles, was die Wöschen, Italiener... was er sich, Franzosen, fremde.
00:43:00: Welch Riesling gibt es ja?
00:43:03: Ist vielleicht der falsche Riesling.
00:43:04: Interessant, müsste man nachschauen.
00:43:05: Welch Riesling.
00:43:06: Aber
00:43:08: die
00:43:08: Wöschen, das im Süden von Österreich, genau, im Süden von Österreich, in Kärnten, sagen wir, ah, das ist auch Wöscha, dann ist das Italiener.
00:43:16: Erfremder, ja.
00:43:18: Und Rotwelsch ist eine reine Garnersprache, hat nichts Kulturelles, sondern wurde nur vom fahrenden Volk, also von Tierschaustellern, Schaustellern und so weiter, Unterwand, weil früher jüdische Mitbürger keine richtigen Berufe haben durften, so tolle Handwerkerberufe oder so, waren sie auch oft beim Fahrenden Volk und haben halt dort Sachen verklopft.
00:43:38: Und darum ist das rotes Jahr vermischt mit dem jüdischen.
00:43:41: Und Schmierer, ich glaube das kommt von Schmierer oder so heißt wieder Wache
00:43:46: im jüdischen.
00:43:46: Das heißt Wache.
00:43:47: Schmierer stehen als Wache stehen, okay, das ist Wache stehen.
00:43:50: Und jetzt habe ich noch ein Ding, weil du meinst aus meiner Unterrubrik, Wie soll man denn als Nicht-Deutschsprachiger Deutsch lernen?
00:43:58: Ja, habe ich entdeckt vor kurzem, stell dir das vor.
00:44:02: Da steht, du sollst den Mann umfahren.
00:44:09: Und du liest es.
00:44:11: Und du liest aber nicht umfahren, sondern umfahren.
00:44:15: Wie willst du die Sprache lernen?
00:44:18: Wie willst du diese Sprache lernen?
00:44:20: Wo steht, du sollst den Mann umfahren?
00:44:25: Aber wenn es steht, es kann ja sein, du sollst den Stipfel umfahren.
00:44:32: Wenn der Kreuz sagt, müsste man zuvor schauen, dass man umfahren
00:44:38: muss.
00:44:39: Ja, umfahren.
00:44:40: Aber wenn du es einen schwachen Tag hast und du sollst den Polizisten umfahren, das ist doch wirklich schwer, oder?
00:44:46: Jetzt haben wir so viele Wörter und dann verwenden wir eines, das genau gegensätzliche Bedeutung hat und dasselbe Wort ist.
00:44:52: Das ist wahr.
00:44:53: Ich danke dir sehr für dieses Expeciteckel.
00:44:56: Ich habe übrigens notiert, wie du gesagt hast, du wirst ein Expeciteckel aufmachen, aber ich notiert Expeciteckel.
00:45:06: Na, aber weint du gerne.
00:45:09: Ich habe auch noch was anderes notiert und zwar Bock.
00:45:12: Und weil du Bock gesagt hast, um zum Thema zurückzukommen, bringst du gerne Weihnachtsbock?
00:45:19: Überhaupt nicht.
00:45:21: Überhaupt nicht.
00:45:22: Gar nicht.
00:45:23: Es gibt ja Menschen, die lieben das.
00:45:25: Nein, ich nicht.
00:45:27: Das ist das Orgelbier.
00:45:29: Das sind
00:45:30: so stärkere Biere, die es dann zu Weihnachten gibt, im Weihnachtsbock.
00:45:35: Ja, nein, ich hab überhaupt so mit diesen Traditions- oder zeitgebundene Getränken, bin ich ein wenig auf Kriegsfuß, weil ich mag ja auch Punschnicht.
00:45:44: Hasse ich.
00:45:45: Und Glühwein und so, so dicker das
00:45:47: zeigt.
00:45:48: Ja, haße ich total.
00:45:49: Ich speibe schon, wenn ich Punschnicht sage.
00:45:52: Aha.
00:45:53: Für mich hat auch deswegen das Problem bei mir, ich glaube, wenn man das letzte Mal schon geredet, Weihnachtsmärkte, ich verbinde Weihnachtsmärkte eigentlich auch immer mit Glühwein und Punsch und Speiben.
00:46:04: Für mich ist das das selbe nicht, weil ich selber so gespieben habe nach einem Punsch oder so, sondern weil auch dort die Menschen speiben.
00:46:11: Das gehört irgendwie dazu wie beim Oktoberfest.
00:46:21: Das ist schon vorprogrammiert und ich finde das, weil die hauen sich ja auf die Zuckerwatte rein und den Süßen die Buchen und dann hauen sie den Bunch rein und natürlich speiten wir dann.
00:46:31: Das kann es nicht aussehen.
00:46:32: Ja, ich gehe in Spanien und kenne das, das heißt Sulla Capote, das schmeckt besser.
00:46:39: Die können das besser machen.
00:46:40: Aber ich denke, es ist doch
00:46:41: ehrlich, weil wir von vorher von Ehrlichkeit geredet haben, weil wir uns zu Weihnachten dann vom Grießbaum ja auch nicht die Wahrheiten sagen, sondern die anderen schonen wollen.
00:46:50: Vielleicht ist es auch ehrlich, wenn man am Weihnachtsmarkt ist, dass man dann auch speibelt.
00:46:56: Vielleicht ist es eine ehrlichere
00:46:57: Reaktion,
00:46:58: vielleicht ist es fest.
00:46:59: In die peruanischen Wollsocken hinein, die gibt es ja nur... Nur, die gibt es ja nur zu der Zeit am Weihnachtsmarkt.
00:47:07: Und das ganze kannst du dann oben mit einer Propoliskerze verschließen.
00:47:10: Weil die gibt es ja auch nur zu der Zeit Propoliskerzen.
00:47:13: Die gibt es ja unter mir, gibt es ja die gar nicht.
00:47:16: Es wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk, wenn du jemanden nicht wachst.
00:47:19: Du speibst in einer peruanischen Wollsocke hinein, verschließ es mit einem Propoliskerzel mit Wachs und schenkst es jemanden.
00:47:28: So wie du deinen, ich mache immer, bitte erzählen Sie noch einmal diese schöne Geschichte von deinem tollsten Weihnachtsgeschenk, das du jemals hergeschenkt hast.
00:47:37: An meine Oma.
00:47:40: Wo ich meiner Oma den Schal, mit dem sie gekommen ist, den habe ich in einen Weihnachtspapier gepackt und habe ihn unter den Grießbaum gelegt.
00:47:46: Und sie hat, glaube ich, zehn Minuten gelacht.
00:47:49: Wo hast du das, das ist ein Geschenkpapier, aber auch schon ein gebrauchtes?
00:47:53: Nein,
00:47:54: das weiß ich nicht, woher ich das hatte.
00:47:55: Das lag halt herum oder so.
00:47:59: Das finde ich so wahnsinnig lustig.
00:48:02: Du machst ja schon wieder wahnsinnig gute Sachen.
00:48:04: Du gehst morgen ins Freunde-Schützenhaus.
00:48:07: Ja, morgen bin ich bei den sühlsuchenden Kindern und mittlerweile auch Österreicherinnen, die Schutz suchen und Wärme und das warme Suppe und werde dort Weihnachtsmann sein.
00:48:20: Da kann man spenden ans Freundes-Schützenhausverein.
00:48:22: Purple Sheep.
00:48:24: findet man im Internet.
00:48:25: Und die betreiben uns Freunde, schützen Haus.
00:48:28: Und da sind halt viele, viele arme Leute.
00:48:30: Es geht um die Kinder.
00:48:31: Da kommen jetzt morgen sicher, siebzig, achtzig, neunzig.
00:48:34: Mal weiß nicht, wie viele Kinder.
00:48:36: Da kommen da Kinder auch, die nicht dort wohnen?
00:48:38: Ja.
00:48:39: Und ich werde dann alle Namensliste kriegen und jedes Kind kriegt dann seine zwei Minuten.
00:48:47: Was sind die zwei Minuten?
00:48:48: Was passiert da?
00:48:49: Da rede ich mit den Kindern.
00:48:50: Je nachdem, wie alt sie sind, wie groß sie sind, spricht der Weihnachtsmann und sagt, na...
00:48:55: Bist du ein Weihnachtsmann?
00:48:57: Ich bin der Weihnachtsmann.
00:48:59: Ich hole morgen das Kostüm vom Kostümfälle.
00:49:02: Danke an die Zizilena.
00:49:03: Zizilena, ja, die blieben
00:49:05: immer super und unterstützen solche Dinge.
00:49:08: Und du willst doch was her schenken oder kriegst du... Ja,
00:49:11: natürlich, schenke ich auch Sachen, ja.
00:49:13: Hast du dann einen großen Weihnachts-Sagkorb?
00:49:18: Ja, ich bin normalerweise, bin ich immer Nikolo mit einem Gramm Plus und da haben wir viele Graben.
00:49:24: und Weihnachtsmann bin ich auch oft und da kriegen sie kleine Geschenke und so.
00:49:28: Ich werde morgen viel an kaufen, also natürlich Süßigkeiten und so weiter.
00:49:32: Und die selber der Vereinenpöpel schiebt, die werden auch kleine Geschenke vorbereiten.
00:49:37: Und jedes Kind kriegt
00:49:44: eine
00:49:47: kleine Elfe.
00:49:48: Und ein kleines Rentier.
00:49:54: Nein.
00:49:56: Ja, das ist auch sehr bedrückend, weil du das Elend der Menschen da so siehst und das ist schon.
00:50:03: Und ich kann es auch nur wiederholen.
00:50:05: Es sind natürlich Asylsuchende.
00:50:08: Es geht immer darum bei Leuten, die Asylgrund haben, aber keine Asyl bekommen.
00:50:13: Keine Verbrecher, sondern Wirtschaftsflüchtlinge.
00:50:16: Die haben eigentlich recht auf Asyl, aber es dauert so lange.
00:50:19: In der Zeit dürfen sie nichts arbeiten, haben keinen Dachhör im Kopf.
00:50:23: Aber es kommen immer mehr Österreicher auch, die sagen, ich kann es mir nicht mehr leisten.
00:50:27: Ich kann mir nichts mehr leisten.
00:50:29: Das ist schon schrecklich.
00:50:30: Das tut echt weh.
00:50:33: Und ich finde, das kann man schon machen.
00:50:38: Also mir liegt es sehr am Herzen, das zu tun.
00:50:40: Das kann man nicht nur machen, sondern das muss man machen.
00:50:42: Auch wenn man nicht prominent ist, so wie du.
00:50:46: Sondern das kann wirklich jeder von uns machen.
00:50:48: Und das sollte man sich natürlich nicht, wenn man hauptsächlich dann zu Weihnachten drüber.
00:50:53: Aber man sollte das tatsächlich immer machen.
00:50:55: Es gibt auch von der Karriersuppe-Aktionen, wo du eine Ziege kaufst.
00:50:59: Jetzt komme ich auf Ziege wegen Ziegenbrücken, wegen Bock.
00:51:02: Oder eine Ziege kaufst du z.B.
00:51:05: und damit Menschen hilfst, da gibt es den Kollegen Manuel Rubair, der dafür auch groß wirbt.
00:51:12: Viele Kollegen machen dafür keine, dass wir da draußen Sachen geben.
00:51:16: Oder du machst überhaupt so was, was du regelmäßig quasi eigentlich, regelmäßige Überweisungen und so auch.
00:51:23: Und man
00:51:23: kauft eine Ziege?
00:51:25: Ja.
00:51:26: Man kann ja einrichten machen.
00:51:28: Aber ein Dauerauftrag.
00:51:29: Aber du, eine Ziege kauft man?
00:51:34: Ich habe das vor zwei oder drei Jahren zu Weihnachten gemacht.
00:51:40: Du kaufst quasi eine Ziege und hilfst damit einer Familie in einem gewissen Land.
00:51:45: Wenn du eine Ziege kaufst, hast du so und so viel an Geld oder an Essen für diese Familie schon erledigt.
00:51:54: Super.
00:51:55: Wahnsinn.
00:51:56: Wahnsinn.
00:51:59: Oder wenn du näher kommst und dir die Obdachlosen anschaust in Wien, auch da gibt es natürlich die Kältesache, die Schlafsäcke, die man kaufen kann.
00:52:08: Oder auch was man auch machen kann, ist dieses Kältetelefon, wenn man Leute sieht auf der Straße und die werden immer mehr, wie du richtig sagst, nicht nur was wir immer denken oder was viele denken, irgendwelche Menschen, die irgendwo herkommen, nicht irgendwelche Menschen, sondern Menschen, die von auch nicht aus Österreich, sondern auch viele Österreicher, die einfach auf der Straße sind.
00:52:33: Wahnsinn.
00:52:35: Irrsinn.
00:52:36: Irrsinn.
00:52:36: Das wäre zum Beispiel so ein Parteiprogramm, das man sagt, so mieten und leistbares Wohnen.
00:52:42: Wohnen als Grundrecht.
00:52:45: Wohnen als Grundrecht.
00:52:48: Wie kann man sagen, muss man sich leisten können.
00:52:50: Oder wenn manche Politiker gesagt haben, man muss halt schauen, dass man sich früh genug was weglegt, damit man sich nach einer eigenen Sonne kaufen kann.
00:52:57: Wir müssen das weglegen von nichts.
00:53:00: Wenn das eh so nichts heißt, wenn das eh schon am Monatsende nicht ausgeht.
00:53:03: Wir müssen dann noch dieses weglegen.
00:53:05: Ja, ein bisschen, was kann man immer sparen?
00:53:06: Nein, kann man nicht.
00:53:07: Man kann eben nicht immer ein bisschen sparen.
00:53:09: Genau so ist es.
00:53:10: Und da sollte man, also da bin ich, Bietpreisteckel und so weiter, da bin ich echt zu haben dafür.
00:53:15: Weil
00:53:16: wir über das Geld reden, da gibt es doch diese Millionärin, unsere Österreicherin, die sich so einsetzt für die Vermögenssteuern.
00:53:28: Ja.
00:53:29: Marlene Engelhorn.
00:53:30: Das geht so gleich, dass sie sagt, also ich habe mir aber auch von der was angeschaut, das wollte ich auch noch zum Thema machen, aber das ist jetzt nicht mehr.
00:53:39: Die geht so weit, dass sie sagt, sie fühlt sich ausgeschlossen von der Gesellschaft, weil sie so wenig Steuern seid.
00:53:46: Sie will auch dazugehören, weil es findet es arg, weil Leute, die so viel Geld haben wie sie und es geerbt haben, von denen geben man automatisch aus, dass sie keine Steuern bezahlen.
00:53:56: Das heißt, die Finanz... Und auch die Finanzen, die die Steuerberater oder den Finanzminister haben gesagt, sie haben ja so viel Geld, sie wollen natürlich keine Steuererzahlen, ist ja ekelhaft.
00:54:06: Wir schauen, dass sie natürlich keine Steuererzahlen
00:54:09: sind.
00:54:09: Wahnsinn, Wahnsinn.
00:54:09: Dann
00:54:10: geht man mit den Superreichen um und sie sagt, sie fühlt sich ausgeschlossen, sie findet es eine Sauerei.
00:54:16: Und wenn man schon sagt, der haben so viel Geld, der kann tun, was er will, dann erlaubt es mir doch wenigstens auch, dass ich das tun kann mit meinen Millionen.
00:54:26: Es wird jetzt zum Teil vorgeworfen, dass ihre Millionen verteilt oder versteuern lässt.
00:54:31: Und her schenkt es wieder.
00:54:32: vorgeworfen von anderen, natürlich von den Leuten, die ausrufigen.
00:54:37: Natürlich, die sagen ja, geh nicht mit schlechtem Beispiel voran.
00:54:41: Es ist ja genauso wie zum Beispiel Erbschaftssteuer, wenn man sagt so, ja das wurde ja schon einmal besteuert, ja, aber wenn du was erbst, für das du keine einzige Sekunde gearbeitet hast, dann finde ich das nur im Staatsganzen gedacht.
00:54:56: Legitim, so sagt, ja, dann führe einen Teil davon für die Allgemeinheit ab.
00:55:03: Sie hat ja auch das meiste geerbt.
00:55:07: Sie sagt, dass was sie geerbt hat, kommt ja ursprünglich aus der Gesellschaft.
00:55:11: Sie gibt es ja nur zurück.
00:55:15: Und sie sagt, die Finanzleute und Schonglöre sagen, ja, da liegt dann das Geld und das arbeitet dort.
00:55:23: In meinen Millionen.
00:55:24: Sie sagt, Geld arbeitet nicht.
00:55:26: Geld ist irgendein digitales Ding, das irgendwo ist.
00:55:29: Arbeiten tun irgendwelche Menschen in anderen Ländern, meistens in armen Ländern, die nicht geschützt sind, die keine Lobby haben und ausgebeutet werden.
00:55:39: Das sind die Leute, die für mein Geld arbeiten.
00:55:42: Mein Geld arbeitet nicht.
00:55:45: Die werden nicht gesehen, die Menschen.
00:55:48: Und da sind natürlich absolut recht.
00:55:51: Gut, Jaksche sind jetzt so ein linker Sozialromantiker, ne?
00:55:55: Ich bin ein links linker Radikaler, der mit einem Auto fährt.
00:56:00: Ja, das wiederum, das treibt uns wieder in der Mitte der Gesellschaft zurück.
00:56:05: Ja, wir können uns tatsächlich, und das ist ja, glaube ich auch,
00:56:09: Ombudsman Ali.
00:56:10: Das ist ein
00:56:11: Podcast, das wir uns alles schön reden können.
00:56:15: Ich habe eine Frage an Ombudsman Ali.
00:56:17: Ombudsman Ali kommt, wird auch noch gefordert.
00:56:19: Ja.
00:56:20: In der Weihnachtsedition.
00:56:21: Ja.
00:56:22: Ich bin bereit.
00:56:34: Om Muzman Ali.
00:56:36: Folgende Frage.
00:56:38: Einerseits versuche ich, möglichst kein Fleisch zu essen, dann haue ich mir wieder eine Lieberkisse einmal rein.
00:56:46: Andererseits, ich versuche zu allen Leuten freundlich zu sein und dann fahre ich hinten... Ja, ich fahre mit dem Auto hinten ganz knapp, wenn einer zu langsam fährt dran und du ihn mit der Lichttupe weg drängst.
00:56:58: Ich schaffe es nicht, konsequent sein guter Mensch zu sein.
00:57:01: Bin ich deshalb ein schlechter Mensch?
00:57:03: Nein, du bist kein schlechter Mensch, sondern du bist einfach ein Mensch.
00:57:06: Ein sehr lieber Freund von mir hat sehr früh gesagt, vor ungefähr zweitausend Jahren, erkenne dich selbst.
00:57:13: Es ist so, du bist einfach ein Mensch und findest dich damit zurecht.
00:57:18: Du hast Stärken und Schwächen.
00:57:19: Das Tolle ist, dass der Mensch und du als Mensch ein ganz einzigartiges Wesen bist.
00:57:25: Und du kannst, und das ist wirklich toll, genau mit diesen Dingen umgehen und das anders machen, als du es bisher gemacht hast.
00:57:36: Zusatzfrage.
00:57:39: Muss ich nur um meiner Mutter einen Gefallen zu tun, ihre Vanillekipfel gut finden?
00:57:46: Nein.
00:57:47: Deine Mutter wird es verstehen.
00:57:50: Auch ein anderer Freund hat auch ungefähr vor zweitausend Jahren gesagt, die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.
00:57:56: Und das ist ein wirklich wichtiger Spruch auch gerade für das Weihnachtsfest.
00:58:01: Ich plädiere für mehr Wahrheiten.
00:58:05: Okay.
00:58:06: Ah, das ist gescheitend.
00:58:07: Das ist schön, dich zu kennen.
00:58:09: Warum wirst
00:58:09: du von der Kopfhörerei jetzt raus?
00:58:11: Nein, nicht raus, sondern ich richte es endlich richtig.
00:58:13: Jetzt höre ich viel besser als vorher.
00:58:15: Die waren so schief.
00:58:16: Nach einer Stunde hörst du den Hörstärz, gibst du die Kopfhörerei?
00:58:19: Hörstärz.
00:58:20: Apropos Hörstärz, apropos Kopfhörer.
00:58:23: Was fehlt heute noch?
00:58:25: Your Song.
00:58:27: Your Song, Baby.
00:58:28: Du wirst es sofort kennen.
00:58:36: Jetzt kleinen Titel dazu sagen.
00:58:39: Ja,
00:58:40: wie war's?
00:58:41: Sehr schön gesungen.
00:58:43: Sehr schön gesungen.
00:58:45: Sehr
00:58:46: schön.
00:58:46: Habe ich
00:58:48: jetzt nicht mehr anders reagiert.
00:58:50: Nein, das war ja schön.
00:58:51: Das macht dich also sympathisch.
00:58:53: Oh,
00:58:55: mein Handy ist gleich
00:58:57: leer.
00:59:05: Ich finde bei diesem Lied, ich muss es jetzt schon sagen, aber erst für den nächsten Ende gilt, ich finde so diese unglaubliche Heiligkeit eines der beiden bedeiligten Wesen, da muss ich immer so ein bisschen
00:59:16: lachen.
00:59:18: Nein,
00:59:19: aber wenn wir, ich glaube, es werden einige erkannt haben, diese Heiligkeit, diese Fäuche, dieses Dieses Bedeutungsschere.
00:59:27: Das lieb ich überhaupt so.
00:59:28: Menschen...
00:59:29: Da kann man sich auch total alkoholisiert beim Singen.
00:59:31: Wer war es so was?
00:59:32: Und da
00:59:32: haben sich nur konzentriert drauf.
00:59:35: Und wirken... Menschen, die so von ihrer eigenen Wichtigkeit zu überzeugt sind.
00:59:40: Die so... Die... Und ich mache jetzt was, was wirklich ganz wichtig ist.
00:59:45: Ja.
00:59:46: Wie sagt es?
00:59:47: Ja, na, das seht ihr euch niemandem.
00:59:49: Sonst machen wir wieder Feinde.
00:59:51: Eine Sänge heißt Bling mit Vornamen, oder?
01:00:02: Ja, das war's.
01:00:04: Das war's.
01:00:05: Die Weihnachts-Edition Nummer hundert vier mit dem Titel Kein-Hör-Sterz.
01:00:10: Man muss dazu sagen, es läuft auch zu Sylvester.
01:00:12: dann.
01:00:16: Schönes Neues, schönes, also alles Gute zum neuen Jahr.
01:00:20: Wir müssen quasi... dann über das neue Jahr erst beim nächsten Mal sprechen.
01:00:25: Also wir haben im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:00:29: im Jahr im Jahr im Jahr
01:00:30: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:00:33: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:00:35: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
01:00:38: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
01:00:44: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:00:46: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:00:51: im Jahr im Jahr.
01:00:51: Und wir machen inzwischen einen Stärz und dann kommt so ein Siehminütter, ein Mini-Bottkastel.
01:00:56: Auch das ganze.
01:00:58: Ja, das ist so wie das Weihnachtskästchen, beim Adventkalender machen wir ein Bottkästchen.
01:01:02: Wird
01:01:02: grad sagen, vielleicht machen wir noch ein Kästchen auf, ein Tüdel.
01:01:07: Aber wo nicht, liebe Hörerinnen und Hörer, freuen wir uns sehr, dass wir sich durchs Jahr-Zw.
01:01:13: und-Zw.
01:01:14: allwöchentlich ein bisschen begleiten durften, oder?
01:01:17: Ja, absolut.
01:01:18: Ich bin sehr, sehr froh darüber, dass wir das machen und genieße jede Sekunde mit dir.
01:01:25: Oh, ist das schön gewesen.
01:01:27: Und das von einem der Freunde von vor zweitausend Jahren hat.
01:01:32: Wow.
01:01:32: Ich
01:01:33: habe sie länger nicht mehr gehört.
01:01:37: Also, Merry, Merry Christmas.
01:01:40: Merry Christmas.
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